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Thermenbetriebe fordern zugesagte Öffnung am 12. Dezember

WKÖ-Hochhauser: Bekämpfung der Pandemie drängt viele Betriebe mittlerweile an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren

Thermenbesucher
© AdobeStock

Die aktuelle Diskussion über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns über den 11. Dezember hinaus sorgt für große Verunsicherung in der österreichischen Thermenbranche. "Gerade als Gesundheitsbetriebe können wir die derzeit angespannte Situation in den Krankenhäusern gänzlich nachvollziehen und bringen daher auch vollstes Verständnis für die aktuellen Maßnahmen auf. So waren es auch unsere Betriebe, die sämtliche Vorgaben seitens der Bundesregierung in den vergangenen 21 Monaten mitgetragen und lückenlos umgesetzt haben und somit auch zum Partner im Kampf gegen die vorherrschende Pandemie wurden", betont der Branchensprecher der Thermen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Patrick Hochhauser.

"Viele unserer Betreiber stoßen nun langsam aber sicher an die Grenzen des wirtschaftlich Machbaren und brauchen die versprochene Öffnung. Da gerade in den Weihnachtsferien zumindest die Möglichkeit besteht, die bisherigen wirtschaftlichen Verluste etwas abzufedern", führt der Thermensprecher fort.

Keinesfalls gehe es um eine Öffnung auf Kosten der Gesundheits-Infrastruktur. Hochhauser: "Es muss aber klar sein, dass mit jeder weiteren Verlängerung des derzeitigen Lockdowns ein Maximum an Perspektivenlosigkeit bei vielen unserer Betriebe erreicht werden würde." (PWK721/ES)

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