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Tanzschulen: Branche hat sich auf versprochene Öffnung am 12. Dezember verlassen

WKÖ-Wankmüller: Verlängerung des Lockdowns wäre wirtschaftlich nicht tragbar – Branche erlebt die schwierigste Zeit seit ihrem Bestehen

Tanzen Tanzschule
© Envato

Als deprimierend und kräfteraubend beschreibt Andy Wankmüller, Bundesbranchensprecher der Österreichischen Tanzschulen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuelle Situation seiner Branche. "Wir erleben gerade die schwierigste Zeit unseres Bestehens, die wirtschaftliche Situation ist enorm angespannt. Die Stimmung unter den Betrieben und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dementsprechend gedrückt. Umso wichtiger ist nun, dass die Politik sich an ihre Zusage hält und den Lockdown nach 20 Tagen beendet, damit wir jetzt - in unserer Hauptsaison - wieder durchstarten können.“ 

Die Tanzschulen hat der aktuelle harte Lockdown besonders schlimm getroffen, da der Großteil der Umsätze in den Herbst- und Wintermonaten erwirtschaftet wird. Dennoch habe man ihn – wie auch alle anderen Maßnahmen - mitgetragen, so Wankmüller, der für eine Verlängerung des Lockdowns kein Verständnis zeigt. "In unseren Betrieben wurde hervorragende Präventionsarbeit geleistet, es gab keine Infektionscluster und die Kontrolle von G-Nachweisen wie auch das Einhalten von Hygienemaßnahmen haben reibungslos funktioniert.“ Jetzt nicht umgehend – wie versprochen - öffnen zu können, würde für viele Betriebe das Aus bedeuten, richtet der Branchensprecher einen eindringlichen Appell an die Politik. 

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