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Stiftner zu US-Strafzöllen: Unternehmen hoffen auf diplomatisches Vorgehen 

„Keine vorschnellen Entscheidungen treffen, die beiden Seiten schaden“

Metall
© WKÖ

„Angesichts der Verkündigung von Strafzöllen auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte stehen wir vor einer herausfordernden Situation. Unsere Unternehmen hoffen aber weiterhin auf ein Vorgehen im Wege der Diplomatie und auf das Zusammenfinden am Verhandlungstisch zwecks Schaffung einer Ausnahme für die EU“, betonte heute, Freitag, der Geschäftsführer der Fachverbände Bergwerke/Stahl sowie NE-Metall. „Wir sollten keine vorschnellen Entscheidungen treffen, die beiden Seiten schaden. Präsident Trump hat die Möglichkeit weiterer Ausnahmen anklingen lassen. Auf diplomatischem Weg ist hoffentlich ein Einlenken möglich“, so Stiftner. Sollte dies aber nicht der Fall sein, müsse die EU natürlich Schutzmaßnahmen ergreifen. 

Österreichs Stahl- und Aluminiumindustrie sei natürlich von den US-Strafzöllen betroffen. Die Androhung von Strafzöllen müsste aber vielmehr im europäischen Gesamtkontext gesehen werden, um adäquate Antworten zu treffen. „Einzelne Unternehmen werden vor diesem Hintergrund a la longue mit Sicherheit ihre Investitionspolitik hinterfragen. Sollte Trump zu keiner Ausnahmeregelung für die EU bereit sein, sind Maßnahmen zum Schutz der europäischen Industrie vor Umwegimporten unbedingt erforderlich, und diese werden natürlich von uns unterstützt“, so Stiftner abschließend. (PWK169/us)

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