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Steuerreform: Was bringt die Erhöhung der Kleinunternehmergrenze?

Kleinunternehmerregelung künftig ausgeweitet

Kleinunternehmerin
© WKÖ

Ab 2020 wächst die Zahl der österreichischen Kleinunternehmer, das dürfte schon jetzt feststehen. Denn durch die erste Etappe der Steuerreform wird die so genannte Kleinunternehmerregelung gelockert. Diese setzt fest, ab wann Betriebe eine Umsatzsteuererklärung abgeben und von ihren Einnahmen Umsatzsteuer zahlen müssen. 

Bisher lag die Kleinunternehmergrenze bei 30.000 Euro im Jahr, ab 2020 sind es 35.000 Euro Jahresumsatz. Damit können noch mehr Kleinunternehmer von dieser Verwaltungsvereinfachung profitieren. Das bedeutet, Unternehmen mit bis zu 35.000 Euro Umsatz im Jahr müssen keine Umsatzsteuer zahlen und keine Umsatzsteuererklärungen ausfüllen.


Achtung!

Wer diese Regelung nutzt, darf wie gehabt von den Ausgaben keine Vorsteuer abziehen (kein Vorsteuerabzug von Eingangsrechnungen).

Eine der größten Tücken der Kleinunternehmerregelung besteht darin, dass Kleinbetriebe zu Beginn ihrer Tätigkeit oft noch nicht mit Sicherheit abschätzen können, ob sie die Umsatzgrenze im laufenden Jahr überschreiten werden. Auch hier schafft die Anhebung der Grenze etwas Spielraum.

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