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Starke Wirtschaftskammern 

von WKÖ-Präsident Christoph Leitl

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Gesetzliche Kammer-Mitgliedschaft und die Sozialpartnerschaft insgesamt werden dieser Tage gern in Frage gestellt und kritisiert. Dabei sind die Kammern ein Erfolgsmodell. Das sage nicht nur ich als überzeugter Sozialpartner, das geht zum Beispiel auch aus einem jüngsten Erkenntnis des deutschen Bundesverfassungsgerichts hervor: Darin wird festgehalten, dass „private Verbände mit freiwilliger Mitgliedschaft nicht im gleichen Maße die Belange und Interessen aller in einer Region tätigen Gewerbetreibenden ermitteln und vertreten können wie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft".

Schlagkräftige Interessensvertretung und bestmögliches Service – und das so effizient wie möglich – das sehen wir als WKO als unsere Aufgabe. Und genau dafür stellen wir uns mit der Reform WKO 4.0 zukunftsfit auf. Ich bin stolz darauf, dass die WKÖ diese Reform schon im vorigen Jahr auf Schiene gebracht hat, um die Herausforderungen der Zukunft – Digitalisierung, Globalisierung, Migration, Klimawandel, usw. usw. – mit und für unsere Mitglieder meistern zu können. Wie schon bei der umfassenden WK-Reform im Jahr 2000, ist die Wirtschaftskammer damit Reformmotor in unserem Land.

Für uns ist dabei selbstverständlich, dass Synergien genutzt werden und gespart wird, wo es sinnvoll und möglich ist. So machen wir das Erfolgsmodell einer Kammer, die für alle Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes gleichermaßen eintritt, zum Zukunftsmodell.

Wer an der Pflichtmitgliedschaft sägt, bringt dieses System der Fairness ins Wanken. Daher: reflektieren, diskutieren, reformieren – ja, bitte! Aber immer mit dem gemeinsamen Ganzen vor den Augen. Eine starke Wirtschaftskammer nützt den Betrieben und dem Standort Österreich.

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