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Stahlbau: Österreichisches Know-how weltweit gefragt 

31. Österreichischer Stahlbautag am 8. und 9. Juni in Graz

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Am 8. und 9. Juni findet im Grazer Messecongress Nord der 31. Österreichische Stahlbautag statt. Die Veranstaltung ist der größte Branchentreffpunkt der heimischen Stahlbauindustrie und wird alle zwei Jahre vom österreichischen Stahlbauverband organisiert. Rund 250 Teilnehmer aus den Bereichen Stahlbau, Architektur, Planung, Verwaltung, Forschung und Lehre tauschen sich heuer über aktuelle Projekte sowie technische und wirtschaftliche Herausforderungen im Stahlbau aus. Ergänzt wird das vielfältige Programm durch eine Fachausstellung mit 34 Ausstellern und die Verleihung des österreichischen Stahlbaupreises 2017.  

„Der Österreichische Stahlbautag ist eine der wichtigsten Plattformen und Informationsdrehscheiben der Branche − sowohl für Stahlbauexperten, als auch für heimische Nachwuchsingenieure. Das Know-how der österreichischen Fachkräfte ist nicht nur im Inland, sondern weltweit gefragt; das spiegelt sich auch in den zahlreichen Projektpräsentationen wider. Die besten Architekten der Welt arbeiten mit unseren Stahlbau-Experten zusammen, um architektonisch aufsehenerregende Konstruktionen zu realisieren“, so Thomas Berr, Präsident des Österreichischen Stahlbauverbandes.

In der österreichischen Stahlbauindustrie, die Teil der Metalltechnischen Industrie ist, arbeiten über 11.000 Menschen. Die Branche ist größtenteils mittelständig strukturiert und stark exportabhängig. Zahlreiche der österreichischen Unternehmen sind „Hidden Champions“.

Vielfältiges Programm, Thema Nachhaltigkeit

Am 31. Österreichischen Stahlbautag wird für alle etwas geboten. Zusammen mit den Branchentrends werden herausragende österreichische Stahlbauprojekte sowie Innovationen gezeigt und präsentiert. So wird z. B. Stefan Sorli vom Kärntner Unternehmen Haslinger Stahlbau von der Umsetzung der Stahlkonstruktion für die Elbphilharmonie in Hamburg berichten und Bernd Mühl, Unger Stahlbau, und Dieter Ebner, Ebner ZT, werden über die Realisierung der ÖAMTC-Zentrale in Wien referieren. Am Programm stehen u. a. auch Präsentationen zu den Themen Nachhaltigkeit von Infrastrukturbauwerken und Feuerverzinken im Brückenbau. Vorträge zu Forschungsaktivitäten an österreichischen Universitäten und die Vorstellung des aktuellen Projekts der HTL-Mödling zur Geschichte des Stahlbaus in Österreich, runden das Programm ab.

Über die Metalltechnische Industrie

Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche. Über 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei bilden das Rückgrat der heimischen Industrie. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 % aus Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer und „Hidden Champions“.

Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt rund 130.000 Menschen und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich. Sie erwirtschaftete 2016 einen Produktionswert von 35,5 Milliarden Euro.

Der Fachverband Metalltechnische Industrie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Fachverbände Maschinen- und Metallwarenindustrie sowie Gießereiindustrie, zählt zu den größten Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden Österreichs und ist eine eigenständige Organisation im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich.

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