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Ständiges „Hü und Hott“ des Gesundheitsministers zermürbt die Betriebe und ruiniert die Wirtschaft

Nach dem Aus des ermäßigten Steuersatzes der nächste Schlag gegen die Gastronomie: Wirtschaftliche Planbarkeit unter diesen Bedingungen kaum möglich.

Gastronomie
© Envato

Mit völligem Unverständnis reagiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf die heutige Ankündigung von Gesundheitsminister Werner Mückstein, die erst gestern per Verordnung verlautbarte Aufhebung der Corona-Sperrstunde zu Silvester wieder zurückzunehmen und die Corona Sperrzeit ab 27. Dezember generell auf 22:00 Uhr zu verkürzen. Pulker: "Diese Vorgangsweise ist absolut unzumutbar und nicht nachvollziehbar. Es kann mir niemand erklären, dass sich die Sachlage innerhalb eines Tages so grundlegend ändert, dass eine getroffene Entscheidung ins Gegenteil verkehrt werden muss. Die Pandemie ist zweifellos eine große Herausforderung für alle, das wirklich frustrierende und zermürbende für die Betriebe ist aber, wie damit von den politisch Verantwortlichen in ihrer Kommunikation umgegangen wird. Wie sollen Betriebe da planen können, wenn nach der Devise ‚Ein Schritt vor, zwei zurück‘  morgen nicht mehr gilt, was heute versprochen wurde?“  

"Wirtschaftliche Planbarkeit ist unter diesen Bedingungen ist kaum möglich.“
Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie

Nach dem unverständlichen Aus des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes sei dies der nächste Schlag für die ohnehin so schwer von der Pandemie getroffenen Branche, sagt Pulker und Unterstreicht: "Wirtschaftliche Planbarkeit unter diesen Bedingungen ist kaum möglich.“

Das tatsächlich sehr geringe epidemiologische Risiko in der Gastronomie wird von den Entscheidungsträgern seit Beginn der Pandemie hinweg leider komplett verkannt bzw. ignoriert, kritisiert Pulker. "Die Gastronomie in Österreich bietet den Gästen und Mitarber:innen aufgrund von Sicherheitskonzepten, 2G-Kontrollen, Registrierungen und Gäste-Platzierungen ein sehr sicheres Umfeld. Durch die Rücknahme der Sperrstundenregelung für Silvester verlagern sich Feiern nun in den unkontrollierten privaten Bereich. Das kann doch nicht Strategie der Regierung sein“. 

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