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Staatspreis Ingenieurconsulting 2017: Ingenieurbüro für Maschinenbau erfindet Schraube neu 

Schraube ist bereits dabei, den Weltmarkt zu erobern – Wird vorwiegend im konstruktiven Holzbau eingesetzt

v.l.: Walter Painsi (Präsident der ACA Austrian Consultants Association), Staatspreisgewinner Gerhard Hubmann (AVVIO GmbH & CoKG), Sektionschef Ulrich Schuh (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft)
© Klaus Prokop v.l.: Walter Painsi (Präsident der ACA Austrian Consultants Association), Staatspreisgewinner Gerhard Hubmann (AVVIO GmbH & CoKG), Sektionschef Ulrich Schuh (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft)

Bereits zum 23. Mal wurde gestern, Donnerstagabend, der Staatspreis Consulting – Ingenieurconsulting, - diesmal im Erste Campus der Erste Bank in Wien, verliehen. Die gemeinsam vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) gemeinsam mit der ACA (Austrian Consultants Association), der gemeinsamen Plattform des Fachverbandes Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Bundessektion Ingenieurkonsulenten der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen, initiierte Auszeichnung für hervorragende exportfähige Consultingleistungen ging in diesem Jahr an das Ingenieurbüro für Maschinenbau AVVIO GmbH & Co KG. Das Unternehmen konnte die Experten-Jury überzeugen, da dem Staatspreisträger das fast Unmögliche gelungen ist: eine Technologie, die so alt und so etabliert ist wie eine Schraube, neu zu „erfinden“. 

„Niedrigenergieschraube“ erobert den Markt

In dem smarten Design der TENZ® Holzschraube werden durch ins Gewinde gesetzte Erhebungen, gezielt kleine Reibungsflächen angeboten. Die Erhebungen sind zueinander versetzt und verursachen beim Einschrauben eine oszillierende Bewegung, die das Holz verdrängt anstatt es zu schneiden oder zu fräsen. Die Schraube benötigt nur die Hälfte des Drehmoments einer gewöhnli­chen Holzschraube – gleichsam eine „Niedrigenergieschraube“. Der kleinere Widerstand und die verringerte Spaltwirkung beim Einschrauben führt zu wesentlichen Arbeitserleichterungen: Wegfall des Vorbohrens, Beschleunigung des Arbeitsvorganges, mehr Verschraubungen pro Akkuleistung eines Drehschraubers und höhere Standzeiten von Werkzeugen. Die Schraube wird besonders im konstruktiven Holzbau eingesetzt und macht diesen natürlichen Rohstoff zu einem noch attraktiveren nachhaltigen Baumaterial. Die Schrau­be wird bereits kräftig exportiert und ist dabei, den Weltmarkt zu erobern. 

Vier weitere Projekte wurden mit dem Prädikat „Für den Staatspreis nominiert“ ausgezeichnet:  

  • Das "Hangwassermanagement“ der Dipl.-Ing. Günter Humer GmbH, ein Programm, mit dem sich kostengünstige Vorhersagekarten für alle Orte, auch außerhalb Österreichs, hinsichtlich Wassertiefe und Fließgeschwindigkeiten berechnen lassen.  

  • Die "Kontinuierliche Hygienisierung von Bioabfällen" der Bilgeri Environtec GmbH wird durch den innovativen Einsatz von Trennkörpern in der Hygienisierungsanlage, kosten- und energieeffizient möglich gemacht. 

  • "Platzgestaltung Aspern Seestadt: Hermine Dasovsky-Platz & Susanne Schmida-Gasse“. Der DnD Landschaftsplanung ZT KG ist es gelungen, einen klar erkennbaren Freiraum mit hohem technischem und ästhetischem Anspruch zu erschaffen.

  • Die "Geh- und Radwegbrücke Puch" von Horn & Partner ZT GmbH, einem raffinierten Hängebrückensystem, das sich durch hohe Transparenz und technische Effizienz auszeichnet.

Der Sonderpreis der Jury ging an das Projekt von Karl Prodinger „Sanierung feuchter Gebäude“, das eine effektive Lösung zur Bekämpfung der häufig auftretenden Feuchtigkeit in historischen Gebäuden bringt. (PWK907/ES)

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