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Spitzennachwuchs der österreichischen Tourismusforschung ausgezeichnet 

Die Österreichische Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (ÖGAF) vergab den Tourismus- Forschungspreis 2017 in Wien

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Am 06. April 2017 fand das spannende Finale des Österreichischen Tourismus-Forschungspreises „Tourissimus“ in der FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW) statt. 20 Kandidatinnen und Kandidaten aus sieben Institutionen stellten sich den Hearings vor der hochkarätigen Fachjury, um die mit insgesamt über 7.000 Euro dotierten Forscherpreise zu erringen. Siegreich in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ war Máté Rauschenberger von der FH Salzburg, die Kategorie „Städte und Destinationen“ gewann Sabrina Engel von der Wirtschaftsuniversität Wien, den Preis für Tourismuswirtschaft konnte Gudrun Prückler, ebenfalls Absolventin der WU Wien, erobern. Als beste Ausbildungsinstitutionen wurden ex aequo die FH Salzburg und das Management Center Innsbruck prämiert. 

Nocker-Schwarzenbacher lobt Leistungen aller Teilnehmer

Jede Arbeit wurde von Jury-Teams aus Wissenschaft und Praxis mit Fokus auf die drei Bereiche Theorie und Methode, Ergebnisse und Praxisrelevanz, und Gesamteindruck bewertet. „Die hohe Qualität der Abschlussarbeiten und deren ausgezeichnete Präsentationen in den Hearings machten uns die Entscheidung schwer“, sind sich die Juroren einig. Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Präsidentin der ÖGAF, unterstreicht den konstruktiven Dialog zwischen Juroren und Teilnehmern und betont: „Die exzellenten Leistungen aller Finalisten zeigen das große Potential des Tourismus-Nachwuchses in Österreich.“ 

In der Kategorie „TUI-Nachhaltigkeitspreis“ konnte sich Máté Rauschenberger, Absolvent der FH Salzburg, gegen die Konkurrenz durchsetzen. In seiner Arbeit mit dem Titel „Die Brückenbauer Europas: autochthone Minderheiten als touristisches Potenzial“ setzt er sich mit der Frage auseinander, welche Potenziale das Vorhandensein einer anerkannten Minderheit in einer touristischen Destination mit sich bringt, und wie diese Potenziale im Zuge der Marketingkommunikation genutzt werden können. „TUI hat sich mit dem Nachhaltigkeitspreis das Ziel gesetzt, einen Anreiz für Forschungsarbeiten in diesem Themenbereich zu schaffen und Nachhaltigkeit im Tourismus auch im universitären Bereich stärker zu verankern. Die qualitativ hochwertigen Arbeiten der Finalistinnen und Finalisten zeigen, dass uns das gelungen ist“, freut sich Josef Peterleithner von TUI Österreich. 

Österreich mangelt es nicht an Nachwuchs in der Branche

Den „WienTourismus-Preis für Städte und Destinationen“ gewann Sabrina Engel von der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Zuge der Präsentation ihrer Arbeit „Green Spaces in Cities as Attractions“ analysierte sie, welche Rolle Grünflächen und Parks in Städten für die Motivation und Zufriedenstellung von Touristen spielen. „Der Tourissimus unterstreicht auch heuer wieder eindrucksvoll, dass es in Österreich nicht an Nachwuchs in der Tourismusforschung fehlt. Dessen Förderung ist uns wichtig, denn es bedarf kluger Köpfe und Innovationsdenken in Wissenschaft und Praxis, um als Tourismusdestination nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben und künftigen Herausforderungen mit Know-how und zukunftsfähigen Lösungen begegnen zu können“, sind Tourismusdirektor Norbert Kettner und Tourissimus-Juror Clemens Költringer, Marketing Analyst im WienTourismus, von den Finalisten überzeugt. 

Als Siegerin des „Tourismusbank-Preises für Tourismuswirtschaft“ ging Gudrun Prückler von der Wirtschaftsuniversität Wien hervor. Ihre Arbeit “Mystery e-mailing in the Austrian hospitality industry“ überzeugte die Jury. Sie zeigte mithilfe von Mystery Checks die positiven und negativen Aspekte der E-Mail Dienstleistungen österreichischer Hotels auf und erforschte Qualitätsunterschiede basierend auf Hotelkategorie, Tourismusintensität und Standort. "Die wissenschaftlichen Arbeiten der diesjährigen Teilnehmer gehören zu den umfangreichsten und spannendsten, die ich in meiner Zeit als Tourissimus-Juror zu sehen bekommen habe. Es ist erfreulich, dass so viele Studentinnen und Studenten den Wunsch zeigen, mehr zu bringen, als verlangt und erwartet wird, und sich damit vom Durchschnitt abheben" ergänzt Wolfgang Kleemann, der Chef der Österreichischen Tourismusbank, die den Tourissimus seit Jahren mitträgt und finanziell unterstützt. 

Rahmenprogramm im Zeichen der Nachhaltigkeit

Das Rahmenprogramm der Abschlussveranstaltung stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die drei Impulsreferate von Klaus-Peter Fritz (FHWien der WKW), Christine Ehrenhuber (United Against Waste), und Tobias Judmaier (Iss mich! Bio Catering und Lieferservice) stellten den Gästen unterschiedliche Zugänge zum Thema nachhaltige Gastronomie vor. Im Zuge der Preisvergabe wurden die Siegerarbeiten der drei Kategorien dem Publikum präsentiert. Zudem wurden auch heuer die Ausbildungsinstitutionen ausgezeichnet, deren Studierende im Durchschnitt die besten Leistungen beim Österreichischen Tourismusforschungspreis erzielen konnten. Der „Tourissimus“ ging in diesem Jahr ex aequo an die FH Salzburg und das Management Center Innsbruck. 

Die 1972 gegründete Österreichische Gesellschaft für angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein unabhängiger und überparteilicher Verein mit Sitz in Wien, der sich dem Wissenstransfer zwischen Tourismus-/Freizeitforschung und Tourismuspraxis verschrieben hat. Durch umfassende Mitglieder-Services wie den ÖGAF-Tourismus-Newsletter, verschiedenste Veranstaltungen oder umfangreiche Schriftenreihen informiert die ÖGAF über neue Trends, Publikationen sowie Konferenzen und liefert aktuelle News aus der Tourismus-Branche. (PWK316/BS)

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