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Sozialreform sorgt für mehr Effizienz im Sinne der Versicherten 

WKÖ-Generalsekretär Kopf begrüßt Reformpaket, das die Leistungen sichert und Lohnnebenkosten senkt – im Dachverband wurde praktikable Lösung erreicht

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

„Die Sozialversicherungsreform bringt mit nur fünf statt 21 Trägern deutlich schlankere Strukturen, mehr Effizienz im Sinne der Versicherten und stellt gleichzeitig einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Lohnnebenkostensenkung dar“, begrüßt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das heute im Nationalrat beschlossene SV-Reformpaket. Auch die zuletzt gegenüber den ursprünglichen Regierungsplänen noch geänderte Führung im Dachverband, sei im Sinne der Versicherten: „In intensiven Sozialpartnerverhandlungen ist es gelungen, eine praktikable und faire Lösung zu erzielen“, so Kopf. 

Konkret wird die Führung im Dachverband nicht wie zuvor geplant zwischen sieben verschiedenen Vorsitzenden innerhalb einer Periode rotieren, sondern es wird zwei Vorsitzende geben, die aus der Dienstnehmer- und Dienstgeberkurie festgelegt werden und halbjährlich rotieren. „Das sichert die Kontinuität in der Vorsitzführung und stärkt die Teamarbeit auch in diesem Selbstverwaltungskörper“, sagt Kopf, der generell in der Beibehaltung der Selbstverwaltung ein wichtiges Anliegen der Wirtschaft umgesetzt sieht. 

Faires Verhältnis gemäß der Finanzierung 

Einer Forderung der Wirtschaftskammer entspricht auch die neue Parität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den Gremien. „Das sorgt für ein ausgewogenes und faires Verhältnis, wie es auch den Finanzierungsbeiträgen in der Sozialversicherung entspricht“, so der WKÖ-Generalsekretär.  

Für die Wirtschaft ist zudem wichtig, dass es gelungen ist, den Beitrag zur AUVA von derzeit 1,3 auf 1,2 Prozent zu senken. „Das senkt die hierzulande ohnehin sehr hohen Lohnnebenkosten und bringt unseren Betrieben eine Einsparung von insgesamt rund 100 Millionen Euro“, betont Kopf. Wichtig sei aber, für den Zuschuss zur Entgeltfortzahlung noch eine nachhaltige Lösung zur Finanzierung zu finden.“ (PWK873/DFS)

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