th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Sozialpartner: Wo bleibt die Arbeitsstiftung zur Deckung des Fachkräftebedarfs im öffentlichen Verkehr?

vida-Hebenstreit und WKÖ-Scheiber: Die Sozialpartner haben ihre Arbeit getan, jetzt ist die Bundesregierung am Zug

Zugführer, Bahnangestellte
© wkö

Die Sozialpartner, Verkehrsgewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), fordern die Bundesregierung auf, endlich einen gemeinsamen Lösungsweg zur Deckung des Fachkräftebedarfs im öffentlichen Verkehr auf konkrete Beine zu stellen. "Wir haben noch einige Hürden im Bereich der Rahmenbedingungen und finanziellen Ausstattung zu nehmen. Aber mit dem politischen Willen ist das nicht nur machbar, sondern längst an der Zeit jetzt in die Umsetzungsphase zu gelangen, damit zur Deckung des Personalbedarfs im öffentlichen Verkehr mit Umschulungen und Ausbildungen begonnen werden kann“, so vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit und Fachverbandsobmann Thomas Scheiber.

Es gebe bereits gute Erfahrungen mit Umschulungen in einzelnen Verkehrsunternehmen. Schließlich sei es Ziel der Sozialpartner, die Menschen im Verkehrssektor zu halten und neue Beschäftigte umzuschulen bzw. auszubilden. "Genau dafür brauchen wir ein strukturiertes Förderinstrument, das den Beschäftigten ausreichende finanzielle Absicherung sowie passgenaue Betreuung bei Umschulungen ermöglicht und gleichzeitig dafür sorgt, dass den Verkehrsbetrieben das Personal nicht ausgeht“, bekräftigen Hebenstreit und Scheiber.

Beschäftigte finanziell absichern und neue Fachkräfte gewinnen

Vor allem die Grünen und Umweltorganisationen fordern im gesamten Verkehrssektor vehement einen radikalen Umbau mit einem einhergehenden massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs ein, um CO2-Emissionen zu senken. Die gesunkenen Corona-Zahlen, aber auch die extrem gestiegenen Spritpreise aufgrund der explodierenden Inflation sorgen aktuell für einen Rekordzustrom an Fahrgästen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Sollen die Öffis weiter ausgebaut werden, müssen dafür auch mehr Fachkräfte ausgebildet werden, sind sich die Sozialpartner einig: Es müsse dringend aufgestockt werden. Die Verkehrsunternehmen könnten das aber nicht allein stemmen.

"Es muss daher nun der richtige Förderrahmen für die bereits im Nationalrat beschlossenen 10 Millionen Euro für Ausbildungen im öffentlichen Verkehr geschaffen werden. Jetzt müssen doppelt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Wir brauchen ein Instrument, das den Auszubildenden finanzielle Absicherung sowie Ausbildung ermöglicht und mit dem die Betriebe die dringend benötigten Fachkräfte bekommen“, so Hebenstreit und Scheiber abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

E-Auto beim Laden

EL-MOTION 2022: Mobilitäts- und Energiewende gehen Hand in Hand

12. E-Mobilitäts-Fachkongress für Flotten, KMU und kommunale Anwender beleuchtete die Dekarbonisierung der österreichischen Wirtschaftsverkehre.  mehr

Pflege, Pflegesituation

WKÖ-Kopf: Regierung greift bei Pflegereform wichtige Anliegen der Wirtschaft auf

Attraktivierung der Ausbildung wichtig gegen Fachkräftemangel im Pflege-Bereich – Praktiker werden bei Ausgestaltung der Details mit ins Boot geholt mehr