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Sicherung der Pflege ist sozialpolitische Notwendigkeit

Devise muss lauten: Faktor Arbeit entlasten und weniger statt mehr Lohnnebenkosten - Modell „Pflege zu Hause“ forcieren

Pflege
© WKÖ

„Zur Verwirklichung des gesellschaftspolitischen Ziels, allen Menschen in Österreich ein Altern in Würde zu ermöglichen, gehört auch die Etablierung eines durchgängigen, bedarfsgerechten Pflegekonzeptes und dessen nachhaltige Finanzierung“, hält die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in der aktuellen Diskussion zum Thema Pflege fest.

Ein effizienteres Pflegesystem müsse auch Maßnahmen wie die Unterstützung stationärer Pflege, die Weiterentwicklung der 24-Stunden-Betreuung oder neue Chancen in der Pflege durch die Digitalisierung zum Inhalt haben. Aus Sicht der Wirtschaft müsse jedenfalls ein nachhaltigerer Einsatz der vorhandenen Mittel zur Unterstützung der Menschen gefunden werden sowie eine bessere Koordination, etwa wenn es darum geht, sicherzustellen, dass die Unterstützung bei den Pflegebedürftigen ankommt. 

Senkung der Lohnnebenkosten ist unabdingbar

Unabdingbar sei jedenfalls, eine spürbare Senkung der - im internationalen Vergleich nach wie vor zu hohen – Lohnnebenkosten in Österreich. „Wir müssen den Standort weiter stärken, denn nur so können wir uns Spielräume für die Zukunft erarbeiten – und das schafft Jobs und Wohlstand“, so die WKÖ. Die Wirtschaft begrüßt die Festlegung der ÖVP, dass die Finanzierung - wie schon im Regierungsprogramm von 2017 festgelegt – nicht über Lohnnebenkosten erfolgen soll.

Jede angedachte Finanzierungslösung darf keinesfalls die versprochene Lohnnebenkostensenkung gefährden, geschweige denn diese noch erhöhen. „Gerade in einer Phase der Konjunkturabkühlung ist alles zu vermeiden, was den Wirtschaftsstandort schwächt, die Beschäftigungschancen einschränkt und letztlich auch die steuerliche Finanzierungsfähigkeit von sozialen Leistungen einschränkt.“ (PWK319/JHR/us)

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