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Sery-Froschauer: Werbeoptimismus ist zurück – Nach mittelmäßigen Jahren folgt Aufwind

WIFO-Werbeklimaindex zeigt Werbekonjunktur im robusten Konjunkturhoch – Sery-Froschauer gibt Startschuss zu wichtigen Reformen

von links: Markus Deutsch (Geschäftsführer des FV Werbung), Angelika Sery-Froschauer (Obfrau des FV Werbung) und Werner Hölzl (WIFO)
© Katharina Schiffl von links: Markus Deutsch (Geschäftsführer des FV Werbung), Angelika Sery-Froschauer (Obfrau des FV Werbung) und Werner Hölzl (WIFO)

Zuversichtlich sieht Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Zukunft der österreichischen Kommunikationsbranche. „Der Optimismus in der Werbewirtschaft ist zurück“, erklärte Sery-Froschauer anlässlich der aktuellen Präsentation des WIFO-Werbeklimaindex. „Nach vielen mittelmäßigen Jahren spüren wir wieder Aufwind. Die österreichische Werbewirtschaft hat sich 2017 sehr gut entwickelt und dürfte diesen Schwung auch 2018 mitnehmen. Wir erwarten eine gute Werbekonjunktur 2018.  

Österreichs Werbewirtschaft zu Jahresende 2017 dynamisch – Ausblicke auf 2018 sind optimistisch

Die Werbewirtschaft hat sich 2017 äußerst positiv entwickelt. „Schon seit Jahresbeginn sehen wir in Österreich, aber auch in den Nachbarländern einen breit angelegten Aufschwung über alle Sektoren hinweg. Davon profitiert auch die österreichische Werbewirtschaft“, analysiert Werner Hölzl, Experte des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO). „Die Entwicklung zu Jahresende deutet an, dass der Konjunkturhöhepunkt erreicht sein könnte. Dies zeigt auch der Indexwert des Wirtschaftsklimaindex. Allerdings bleiben die Unternehmen sehr optimistisch, was die Einschätzung der Geschäftslage betrifft. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Einschätzungen zur Nachfrageentwicklung sind in Relation zur Konjunktursituation weiterhin optimistisch. Dies deckt sich mit internationalen und den gesamtwirtschaftlichen Prognosen, die für 2018 positiv ausfallen,“ so der WIFO-Experte.

„Auf Basis der nachhaltigen Konjunktursituation sind die Branchenerwartungen optimistisch. Dies macht uns auch für 2018 zuversichtlich“, fasst Sery-Froschauer die Brancheneinschätzungen des WIFO Werbeklimaindex zusammen. Die Indizes für die Nachfrageerwartung (+ 10 %-Punkte) und die Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten (+12 %-Punkte) liegen deutlich im positiven Bereich. Die gute Konjunktur wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt für Kreativ- und Kommunikationsberufe aus. Die Ergebnisse des WIFO Werbeklimaindex zeigen, dass die Beschäftigung in der Werbung und Marktkommunikation weiter steigen wird: 17 % der befragten Unternehmen gaben an, in den kommenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Dem gegenüber rechnen 8 % der Unternehmen damit, die Beschäftigung reduzieren zu müssen.

Sery-Froschauer: Jetzt erfolgt der Startschuss zu wichtigen Reformprojekten

„Wir gehen die Umsetzung der nächsten Etappe der Wirtschaftskammer-Reform in unserem Bereich proaktiv an. Unsere Betriebe werden ab dem nächsten Jahr finanziell effektiv entlastet. Das Nutzenpotenzial - und damit die Einsparung für die Mitglieder - liegt bei insgesamt 10 % jährlich. Wir haben in unserem Bereich die Abschaffung von Mehrfach-Grundumlagen pro Fachorganisation einstimmig beschlossen. Das bedeutet, dass pro Fachgruppe in Zukunft nur noch maximal eine Grundumlage anfällt. Mit dem Ausschöpfen von Einsparungs-Potenzialen und dem Mehr an Leistungen setzen wir selbst um, was wir auch von der Politik erwarten“, betont Sery-Froschauer.

Durch die Veränderungen der Digitalisierung ist es auch notwendig, die Lehrberufe zu adaptieren. Dazu begrüßt der Fachverband Werbung die kürzlich beschlossene Initiative von Bundesministerin Margarete Schramböck, die Ausbildung digitaler Lehrberufe zu fördern. Mit dieser Reform startet der für die Kommunikationsbranche relevante neue Schwerpunkt-Lehrberuf Medienfachmann/-frau bereits ab dem Schuljahr 2018/19.

„Das Programm der neuen Bundesregierung ist ermutigend. Die Inhalte des Medienkapitels: Keine neuen Steuern und Abgaben, ein Bekenntnis zum Digital- und Medienstandort Österreich sowie ein hoher Stellenwert für Chancengleichheit und fairen Wettbewerb“, unterstreicht Sery-Froschauer abschließend als „richtig und zukunftsweisend“. (PWK178/ES)

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