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Sery-Froschauer: Klares Nein zur Werbeabgabe auf online 

Langerwartetes Anziehen der Werbekonjunktur keinesfalls durch neue Steuern bremsen - Aktueller WIFO-Werbeklimaindex: Werbekonjunktur kommt wieder in Schwung

Geschäftsführer Markus Deutsch, Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer und Werner Hölzl (WIFO)
© WKÖ/Leithner Geschäftsführer Markus Deutsch, Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer und Werner Hölzl (WIFO)

„Die Werbekonjunktur kommt wieder in Schwung“, kommentiert Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Ergebnisse des WIFO-Werbeklimaindex. Nach einer nicht sehr dynamischen Entwicklung 2012 bis 2015 erwartet der Fachverband wieder eine etwas stärkere Expansion der Kommunikationswirtschaft. Die österreichischen Unternehmen befinden sich – gemeinsam mit den Agenturen – auf einem durchaus investitionsfreudigen Weg. „Eine Entwicklung, die uns prinzipiell optimistisch stimmt“, so Sery-Froschauer. „Es ist daher völlig unverständlich, gerade in dieser sensiblen Phase, die Branche – aber auch die gesamte heimische Wirtschaft – mit einer neuen Steuer zu belasten“, spricht sich die WKÖ-Obfrau klar gegen die im Arbeitsprogramm der Bundesregierung enthaltene Ausweitung der Werbeabgabe auf den Online-Bereich aus.

Eine solche Abgabe wäre aus (werbe-) standortpolitischen Gründen ein völlig ungeeignetes Mittel, die dezidierten Regierungsziele – mehr Wachstum und Beschäftigung – zu erreichen, warnt Sery-Froschauer. „Wir appellieren daher an die Politik, von dieser Maßnahme abzusehen. Vielmehr sollte überlegt werden, die Bagatellsteuer Werbeabgabe gänzlich zu streichen. Wir sind überzeugt, dass damit die Wirtschaftskraft der in Österreich tätigen Werbeunternehmen gestärkt wird.“

Werbeklimaindex: Erhebung Jänner 2017

Im Jänner erreicht der WIFO-Werbeklimaindex einen Stand von +21 Punkten. Damit sind die positiven Konjunkturbeurteilungen durch die Werbe- und Kommunikationsunternehmen deutlich in der Überzahl gegenüber der negativen Einschätzungen. „Dieses Ergebnis zeichnet das Bild einer grundsätzlich expandierenden Branche“, erläutert Werner Hölzl, vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO).

Stabile Werbekonjunktur zum Jahresende 2016

Die österreichische Werbekonjunktur bleibt weiterhin stabil. Mit einem Stand von +29 Punkten zeichnet der Index der aktuellen Lagebeurteilungen, jene Komponente des Werbeklimaindex, der die rezente Entwicklung und den Ist-Stand in der Marktkommunikation zusammenfasst, ein durchaus positives Lagebild der österreichischen Werbewirtschaft: Die positiven Beurteilungen durch die Unternehmen überwiegen die negativen bei weitem. Mit diesem Ergebnis bewegt sich der Index der aktuellen Lagebeurteilungen, wie schon in den vergangenen sechs Jahren, in einem Band, das von etwa +20 Punkten bis zu etwa +30 Punkten reicht. „Hier gäbe es noch Luft nach oben“, so Werner Hölzl, in Anspielung darauf, dass dieser Index in der Werbewirtschaft zu Spitzenzeiten Werte von +40 Punkten und darüber erreichen kann.

Ausblick auf das 1. Halbjahr 2017: Mit rationalem Optimismus ins neue Jahr

In den Erwartungen der Unternehmen für die Konjunkturentwicklung im 1. Halbjahr 2017 spiegelt sich ein verstärkter Optimismus wider. Mit einem Stand von +12 Punkten liegt der Index der unternehmerischen Erwartungen spürbar über dem langjährigen Durchschnitt von +9 Punkten. In Österreich verbesserten sich sowohl die Nachfrageerwartung (Anstieg von +8 auf +19 Punkte) als auch die Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten (Anstieg von +7 auf +10 Punkte).

„Der Konjunkturausblick in der österreichischen Kommunikationsbranche bleibt positiv, die österreichischen Werbeunternehmen blicken mit rationalem Optimismus auf 2017“, fasst Sery-Froschauer die Einschätzung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation zusammen. 

Digital Roadmap: Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung

Die kürzlich verabschiedete Digital Roadmap begrüßte Sery-Froschauer abschließend als wichtiges Signal für den Informations- und Kommunikationssektor: „Es ist unbestritten, dass der digitale Wandel alle Lebens-, Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche erfasst und die immer stärker werdende Vernetzung bestehender Geschäfts- und Arbeitsmodelle verändert. Ich hoffe, dass diese für den Innovationsstandort Österreich so wichtige Initiative rasch in konkrete Umsetzungsmaßnahmen mündet, damit die Menschen und die Wirtschaftsbetriebe von der Digitalisierung profitieren können. Entscheidende Faktoren für das Gelingen sind vor allem der Ausbau der Infrastruktur, konsequente Förderung für Innovation und Forschung sowie Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter jeden Alters. Neue Belastungen sind hier sicher kontraproduktiv.“ (PWK166/ES)

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