th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Seilbahner Hörl und Parth: „Werden gegen Unwahrheiten im Namen des Umweltschutzes entschieden vorgehen!"

Seilbahnvertreter zeigen sich entsetzt von Aussagen desSalzburger Landesumweltanwalts Wolfgang Wiener

Die Spitzenvertreter der österreichischen Seilbahnen, Franz Hörl und Hannes Parth, werden die heutigen Aussagen des Salzburger Landesumweltanwalts Wolfgang Wiener und der Alpenvereinsfunktionärin Liliana Dagostin nicht ohne Konsequenzen hinnehmen. So hatte Wiener in einem Interview das Gerücht in die Welt gesetzt, dass in Westösterreich Projekte zur Kühlung von Skipisten gestartet worden seien. „Diesen Unwahrheiten im Namen des Umweltschutzes werden wir entschieden entgegentreten. Ein solches Projekt existiert schlichtweg nicht, daher werden wir auch über weitere rechtliche Schritte beraten“, so Hörl. Die Auseinandersetzung sei auf sachlicher Ebene zu führen. „In der Frage der technischen Beschneiung scheinen dem Umweltschutz die Argumente auszugehen. Anders ist die aktuelle Vorgangsweise nicht erklärbar“, so Hannes Parth, Geschäftsführer der Silvretta-Seibahnen. Man fordere in diesem Zusammenhang auch die Salzburger Landesregierung auf, ihren Umweltanwalt in seiner "auf Unwahrheiten basierenden Angriffigkeit“ einzubremsen.

In Richtung Alpenverein und Landesumweltanwalt Wiener betonen Hörl und Parth, dass man nun rasch auf den Boden der Realität zurückkehren müsse. "Ich darf in diesem Zusammenhang nur nochmals daran erinnern, dass alle österreichischen Skigebiete samt Beschneiung weniger Strom verbrauchen als ein mittelständisches heimisches Industrieunternehmen. Und daran, dass ein Karibik-Flug für 180 Menschen gleich viel Energie verbraucht wie der Betrieb von 97.000 Skitagen“, betont Parth. Zudem steht man unverändert zum österreichischen Schnee-Reinheitsgebot, das jegliche chemische Zusätze bei der Beschneiung ausschließt, und verweist darauf, dass in Österreich 85 Prozent der für die Beschneiung verwendeten Energie erneuerbar sind. „Das Thema Beschneiung regt Umweltschützer scheinbar noch immer zu überbordender Fantasie und zur Mythenbildung an. Doch ab einem gewissen Punkt muss damit Schluss sein“, so Hörl und Parth.

Rückfragen:
Franz Hörl
Tel.: +43 (0) 676 613 52 16
Hannes Parth
Silvrettaseilbahn AG
Tel.: +43 (0) 5444 606 100

Das könnte Sie auch interessieren

  • Bundessparte Bank und Versicherung
Newsportal Bankomatgebühren: Bald Verfassungsgerichtshof am Wort
  • WKÖ
Newsportal Mauttarife 2018: Kostensprung erfolgreich verhindert

Mauttarife 2018: Kostensprung erfolgreich verhindert

Umweltfreundlichste Fahrzeugklasse geringer bemautet, Lkw- und Busmauttarife werden für 2018 angepasst mehr

  • UBIT, Fachverband

Gewerbeordnungsnovelle 2017

Überblick über die wesentlichen Änderungen  mehr