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Schwarzer: Klimaschutz gelingt, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen

Als wichtiger nächster Schritt soll auf internationaler Ebene ein globaler CO2-Preis für die Energiewirtschaft und die emissionsstärksten Sektoren eingeführt werden

Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© WKÖ Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

„Europa kann einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten, benötigt aber starke Partner an seiner Seite. Klimaschutz gelingt dann, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen“, betonte Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei einem Pressegespräch heute, Mittwoch, in Brüssel. Als wichtiger nächster Schritt soll daher auf internationaler Ebene ein globaler CO2-Preis für die Energiewirtschaft und die emissionsstärksten Sektoren eingeführt werden: „Nur so kann verhindert werden, dass die industrielle Produktion dorthin abwandert, wo der Emissionsausstoß nichts kostet. Ohne Level Playing Field bleiben die Technologieverbesserungen aus.“

Das Abwandern von Industrieproduktionen ist keine Lösung. Dem Klimaschutz ist so nicht geholfen: „Wir fordern daher, dass im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) für die Industrie ein Subsystem mit verbindlichen Preisobergrenzen und Gratiszertifikaten entsprechend dem Bedarf eingerichtet wird“, so Schwarzer. Der Industrie dürften die Mittel nicht entzogen werden, die sie zum Investieren in CO2-freie Technologie braucht: „Europäische Betriebe, die anerkanntermaßen Technologieführer sind, verlieren durch die Zertifikatskosten des Emissionshandels Geld, das dann für die großen Investitionen fehlt. Zertifikatserlöse müssen in die Sektoren zurückfließen, um Energieinnovationen zu finanzieren. Europa und Österreich sind als kraftvoller Innovator in der energieintensiven Industrie unverzichtbar.“

EU muss Versorgung von Industrie und Schwerverkehr mit Wasserstoff unterstützen

Eine sichere Versorgung mit Wasserstoff ist eine Grundvoraussetzung für die Dekarbonisierung: „Das darf nicht nur Aufgabe der Mitgliedstaaten sein. Auch die Europäische Union selbst muss die ausreichende Versorgung von Industrie und Schwerverkehr mit Wasserstoff unterstützen. Sie soll im Rahmen ihrer Energieaußenpolitik Energiepartnerschaften mit benachbarten Wirtschaftsräumen entwickeln, um die benötigen großen Volumina sicherzustellen“, fordert Schwarzer abschließend. (PWK556/FA)

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