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Schwarzer: 5 Punkte Programm der WKÖ für mehr Sonnenstrom auf gutem Weg 

Optimistischer Jahresauftakt der Photovoltaik-Branche in der Wirtschaftskammer Österreich

Solarenergie Sonnenstrom
© wkö

Der traditionelle Jahresauftakt der PV-Branche in der Wirtschaftskammer Österreich stand heuer im Zeichen von Optimismus und Aufbruchstimmung. Photovoltaik wird eine bedeutende Rolle bei der Umstellung unseres Stromsystems auf nachhaltige Energiequellen spielen. Das Regierungsprogramm will die Nutzung von Sonnenstrom von Hindernissen befreien. Dabei greift sie auf die Vorschläge der WKÖ vom PV-Kongress 2017 zurück. 

„Es ist erfreulich, dass von den fünf konkreten Maßnahmen, die die WKÖ vorgeschlagen hat, zwei bereits durch die jüngste Ökostromnovelle umgesetzt und zwei weitere Teile des Regierungsprogramms sind. Nur eine Forderung befindet sich noch in der Warteschleife“, betont der Leiter der Umweltpolitischen Abteilung der WKÖ, Stephan Schwarzer.  

Schon umgesetzt wurden folgende Punkte:  

So benötigen Photovoltaikanlagen nicht mehr einen „Anerkennungsbescheid“ als Voraussetzung für die Förderung durch Einspeisetarife. „Dieser Bürokratismus wurde ersatzlos gestrichen. Das Zittern, ob ein Bescheid rechtzeitig ausgestellt wird, hat somit ein Ende“, so Schwarzer. Zudem erlaubt das Elektrizitätsrecht nunmehr Gemeinschaftsanlagen ohne spezielle Lieferantenkonzession, was bisher fast ein prohibitives Hindernis war. Im Regierungsprogram wurde zudem die Genehmigungsfreistellung für die Installation von PV‑Anlagen auf Gewerbedächern verankert. „Hier bedarf es einer Änderung der Gewerbeordnung, die von Wirtschaftsstandortministerin Margarete Schramböck bereits versprochen wurde“, unterstrich der WKÖ-Umweltexperte. Außerdem ist im Regierungsprogramm die Abschaffung der Eigenverbrauchsbesteuerung im Elektrizitätsabgabengesetz enthalten.

Gewerbliche und landwirtschaftliche Photovoltaikanlagen

„Noch nicht erfüllt ist die Forderung nach Gleichbehandlung gewerblicher und landwirtschaftlicher Photovoltaikanlagen bei Förderungen des Klimafonds nach dessen Förderprogramm für den ländlichen Raum. Hier gab es zuletzt immer noch eine schwer erklärbare Besserstellung von Landwirtschaftsbetrieben“, so Schwarzer. Parallel konnte ein weiterer Punkt sehr kurzfristig umgesetzt werden, nämlich der Wunsch, im Paket mit Solarförderung auch Stromspeicher zu fördern – eine Aktion, die bereits angelaufen ist.  

„Die Förderung von Photovoltaik im Gewerbe ist deshalb so wichtig, weil beim Gewerbe Produktionszyklus und Verbrauchsprofil im Einklang stehen. Der tiefgreifende Wandel des Energiesystems fordert immer mehr eine systematische Vorgangsweise. Die synchrone Übereinstimmung von Produktion und Verbrauch, die Speicherbarkeit von Strom und die flexible Abrufbarkeit von Stromproduktionen zum gewünschten Zeitpunkt nützen der Versorgungssicherheit und dämpfen die Systemkosten. Der Gedanke „systemdienliches Verhalten soll sich lohnen“ muss sich wie ein roter Faden durch eine Energiestrategie ziehen, die Ausbauziele und Standortverträglichkeit auf ihre Fahnen heftet“, betonte Schwarzer abschließend. (PWK192/us)

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