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Schultz: Wirtschaftsmission und Zukunftsreise nach Tel Aviv als Win-win-Situation für beide Länder 

In Israel stehen Infrastruktur und High-Tech im Fokus – Wirtschaft begleitet Staatsbesuch von Bundespräsident Van der Bellen

WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz
© WKÖ/Inge Prader WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz

Anlässlich des offiziellen Staatsbesuchs von Bundespräsident Alexander Van der Bellen organisiert die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine Wirtschaftsmission Infrastruktur sowie die Zukunftsreise „Open Innovation for Corporates“ nach Tel Aviv, beides unter der Leitung von WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz. „Der Austausch zwischen Israel und Österreich ist eine Win-win-Situation für beide Seiten: Im Infrastruktursektor stechen wir durch unser Fachwissen hervor. Im High-Tech-Sektor ist Israel und insbesondere Tel Aviv Innovationsführer, dort können wir sehr viel mitnehmen“, ist Schultz vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt. 

Wirtschaftsmission Verkehrsinfrastruktur mit hochkarätiger Besetzung

Die Wirtschaftsmission Verkehrsinfrastruktur findet von 5. bis 7. Februar 2019 unter Beteiligung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie namhaften Unternehmen – unter anderem Frequentis, ÖBB Infra, Strabag und Voestalpine Schienen – statt. Der israelische Infrastruktursektor ist für Österreichs Exportwirtschaft besonders wichtig, da dieser rund ein Viertel aller heimischen Exporte nach Israel ausmacht. Da die israelische Regierung weiter in diesen Sektor investieren möchte, bieten sich für österreichische Unternehmen auch in Zukunft große Chancen. 

Zukunftsreise als große Chancen für Österreichs Wirtschaft

Die Zukunftsreise „Open Innovation for Corporates“ von 4. bis 7. Februar 2019 ermöglicht es den Teilnehmern – darunter Ars Electronica, Microsoft, RHI Magnesita und Umdasch –, israelische Technologie nachhaltig und erfolgreich in das eigene Unternehmen zu integrieren. Es besteht die Möglichkeit, Innovationsführer kennenzulernen, Best-Practice-Beispiele auszutauschen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Denn mit einer Forschungsquote von über 4% des BIP zählt Israel zu einem der innovativsten Länder und dient weltweit als Vorbild. 

Israelisch-Österreichische Wirtschaftsbeziehungen

Israels Wirtschaft entwickelte sich in den letzten Jahren stabil: 2017 gab es ein reales Wirtschaftswachstum von 3,5%, für die Jahre 2018 und 2019 werden 3,4% bzw. 3,1% prognostiziert. Das österreichisch-israelische Außenhandelsvolumen betrug 2017 568,7 Mio. Euro, mit einem Handelsbilanzüberschuss für Österreich in Höhe von 228,6 Mio. Euro. Österreichische Exporte nach Israel stiegen im Jahr 2017 um 20,3%. Auch im abgelaufenen Jahr 2018 scheint sich der Trend fortzusetzen. Mit einem starken Schlussquartal - die Zahlen werden Anfang März veröffentlicht - ist eine nochmalige Überschreitung des letztjährigen Rekordwerts möglich. (PWK067/FS)


Die Zukunftsreise „Open Innovation for Corporates“ erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der WKÖ.

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