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Schultz: Heimische Unternehmen steigern Beteiligung an „Horizon 2020“ um 41 Prozent

Anteil der für Österreich lukrierten Mittel deutlich über EU-Schnitt - Nachfolgeprogramm von Horizon 2020 (FP9) soll Engagement der Betriebe nutzen

Schultz: KMU-Beteiligung an „Horizon 2020“
© wkö

„Exzellent und beispielgebend sind die bisherige Erfolge der heimischen Unternehmen in der EU-Forschungs- und Innovationsförderung“, stellte heute, Dienstag, WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz anlässlich der Präsentation von aktuellen Daten durch Wissenschaftsminister Heinz Fassmann und der FFG heute in Wien fest: „Gegenüber dem Vorläuferprogramm (FP7, 2007-2013) konnten unsere Betriebe in „Horizon 2020“, dem seit 2014 laufenden EU-F&E-Förderprogram, ihre Beteiligung um 41 % steigern. Bis Anfang März 2018 haben 462 Unternehmen mit einer Erfolgsquote von 18 Prozent sich insgesamt 325 Mio. Euro sichern können. Mit 37 Prozent der für Österreich lukrierten Mittel liegt der Anteil der Wirtschaft deutlich über europäischen Durchschnitt (31 Prozent). Das zeigt das starke Engagement unserer Betriebe für Forschung & Innovation und ihre hohe Kompetenz.“  

Zudem sei dies auch ein klarer Hinweis für die Gestaltung des kommenden EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (FP9), wo mit dem Hebel der privaten betriebseigenen Mittel die Wirkung der EU-Förderung noch weiter verbessert werden soll. Dafür gilt es Anknüpfungspunkte und praxistaugliche Regeln zu schaffen und die Wirtschaft in der Gestaltung einzubeziehen“, so Schultz zu den aktuellen Bemühungen, die unter dem österreichischen EU-Ratsvorsitz weitergeführt werden.

Heimische KMU mit Erfolgsquote von 10,5 Prozent über EU-Durchschnitt

Innovativ sind auch heimische kleine und mittlere Betriebe, die als Jungunternehmen oder etablierte Spezialisten im hochkompetitiven KMU-Instrument erfolgreich sind. Mit einer Erfolgsquote von 10,5 Prozent sind sie deutlich besser als der EU-Durchschnitt (6,8 Prozent). Bisher wurden 73 österreichische KMU gefördert. Im KMU-Instrument, mit dem bahnbrechende und riskante Innovationen von KMU in allen Technologiefeldern finanziert werden, sind bisher rund 30 Millionen Euro nach Österreich geflossen. 

„Mit ihrer erfolgreichen Beteiligung an Horizon 2020 mobilisieren Unternehmen nicht nur europäische Fördermittel für Ihre Innovation, sondern verschaffen sich auch Zugang zu europäischen Innnovationsnetzwerken, zu Knowhow und zu potentiellen Marktpartnern. Das erleichtert es ihnen sich in europäischen und globalen Wertschöpfungsketten mit Innovationen zu etablieren und stark im Wettbewerb zu sein. Da liegt noch viel Potential“, betont Schultz.   

Investitionen in F&E geplant

„Österreich hat sich zum Ziel gesetzt in Horizon 2020 über die Laufzeit wenigstens 1,5 Mrd. Euro für Wissenschaft und betriebliche Forschung und Innovation zu lukrieren. Dazu müssen der Bund und die Wirtschaft ihre Kräfte und Ressourcen bündeln, wie sie es bei der Finanzierung der FFG-Services für die Europäischen Programm tun. Die Wirtschaft wird heuer viel in F&E-Investieren. Der Erfolg zeigt, dass es sich lohnt. Das muss die Richtschnur auch für die künftigen gemeinsamen Anstrengungen sein“, so die WKÖ-Vizepräsidentin abschließend. (PWK272/us)

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