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Schramböck/Mahrer: Kreativwirtschaft als Wirtschafts- und Innovationsmotor 

BMDW und WKÖ präsentieren 8. Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht - 22 Milliarden Euro Umsatz, 153.000 Mitarbeiter und stark bei Internationalisierung

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer und  Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck stellten den Achten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht vor
© SEPA.Media | Martin Juen Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck stellten den Achten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht vor

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer haben heute den Achten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht vorgestellt, der von der Kreativwirtschaft Austria (KAT) im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erstellt wird. Jedes zehnte Unternehmen in Österreich ist der Kreativwirtschaft zu zuordnen. Mit insgesamt 153.000 Beschäftigten (Unselbständige und Selbständige) in 42.300 Unternehmen ist der Bereich auch ein wichtiger Arbeitgeber. „Die Kreativwirtschaft steht oft im Schatten anderer Branchen, dabei ist sie innovativer Leuchtturm unserer Wirtschaft. Der Sektor erwirtschaftet jährlich 22 Milliarden Euro, damit ist der Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt fast so hoch wie im Tourismus. Vor allem aber ist die Branche ein Innovationsturbo für andere Branchen und digitaler Vorreiter“, so Schramböck. WKÖ-Präsident Mahrer ergänzt: „Der aktuelle Bericht bestätigt die Rolle der Kreativwirtschaft als transformative Kraft für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich. Insgesamt entwickelt sich die Kreativwirtschaft zum wichtigsten Bindeglied bei Internationalisierung und Digitalisierung und hat Cross-Over-Effekte in alle Wirtschaftsbereiche.“

Die österreichischen Kreativen sind regional verankert und haben ihre Kundinnen und Kunden, Kooperationspartnerinnen und -partner in unmittelbarer Nähe. Dabei leisten sie wichtige Impulse für ihre Region. Vier von zehn Kreativunternehmen findet man in Wien, weitere 40 % in Nieder- und Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg. Am stärksten ist der Bereich Software und Games mit einer Umsatzhöhe von rund € 7 Mrd., gefolgt von Werbung mit € 5 Mrd. Der drittstärkste Bereich der Kreativwirtschaft ist mit beinahe € 4 Mrd. Umsatz Buch und Verlagswesen, dicht gefolgt vom Markt für darstellende Kunst (€ 3 Mrd.). „Früher wurde die Gaming-Szene oftmals belächelt, heute ist das ein innovatives, hochkompetitives und internationales Geschäftsfeld. Österreichs Unternehmen leisten hier großartige Arbeit und viele Produkte behaupten sich gegen weltweite Konkurrenz. Gaming ist ein wichtiger und niederschwelliger Zugang zu digitalen Technologien und wird mittlerweile auch im Bereich der Pädagogik und bei medizinischen Anwendungen eingesetzt“, so Wirtschafts- und Digitalministerin Schramböck.

WKÖ-Mahrer: Creatives go global - 7 von 10 Unternehmen im Export tätig

„Die Ergebnisse zur Internationalisierung bestätigen unsere Erwartung: die österreichische Kreativwirtschaft ist auch international höchst erfolgreich, bringt als Early Adopter Innovationen aus dem Ausland in alle Bereiche der österreichischen Wirtschaft und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts.“ Jeder fünfte Euro, das entspricht rund € 4 Mrd., wird im Ausland erwirtschaftet. Im Vergleich zu anderen Sektoren wie der Dienstleistungsbranche (12,5 %) ist die österreichische Kreativwirtschaft mit einer durchschnittlichen Exportquote von 19 % äußerst exportstark. Für 86 % der Kreativwirtschaftsunternehmen spielen Auslandsaktivitäten eine entscheidende Rolle. Sieben von zehn Unternehmen sind dabei im Export tätig - das sind rund 29.600 Unternehmen. Der größte Anteil des österreichischen Exports entfällt dabei auf Deutschland. Weitere wichtige Exportmärkte für Österreich sind Italien, die USA und die Schweiz. Bei 60 % der Unternehmen handelt es sich um Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Fast jedes vierte Unternehmen wird von einer Frau geführt, überdurchschnittlich hoch ist dieser Anteil in den Sektoren Buch und Verlagswesen, Markt für darstellende Kunst und Design.

„Der Österreichische Kreativwirtschaftsbericht bestätigt einmal mehr die Vorreiterrolle der heimischen Kreativwirtschaft für den Wirtschafts-und Innovationsstandort Österreich. Besonders erfreulich geht aus der Internationalisierungsstudie hervor, dass die Kreativwirtschaftseffekt nicht nur auf die Grenzen innerhalb Österreichs beschränkt ist, sondern seine Wirkung auch auf internationalen Märkten entfaltet. Zur punktuellen Unterstützung Kreativschaffender im Rahmen der Österreichischen Kreativwirtschafsstrategie setzt die Kreativwirtschaft Austria der WKÖ neben einer starken Interessenspolitik auf europäischer Ebene mit ihrem Service-Portfolio 2019 einen besonderen Schwerpunkt auf Internationalisierung. Neben den bereits etablierten Kreativwirtschaftswebinaren und einem neuen Leitfaden mit praxisorientierten Export-Tipps können sich Kreativschaffende für eine gewisse Zeit in CowWorkings unterschiedlicher Länder einquartieren“, so Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria (KAT) der WKÖ.

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