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Scheichelbauer-Schuster: Pfusch ist kein Kavaliersdelikt! Er gefährdet heimische Handwerksbetriebe und damit Arbeits-und Ausbildungsplätze! 

Mit Handwerkerbonus und Lohnnebenkostensenkung Pfuschertum bekämpfen

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„Es ist ein Alarmsignal, dass das Pfuschertum in Österreich nur als Kavaliersdelikt gesehen wird. Dass immer mehr Österreicher der Schattenwirtschaft unkritisch gegenüberstehen, gefährdet unsere Betriebe aus Handwerk und Gewerbe“, betonte heute, Freitag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Sie erneuerte ihre Empfehlung für die nächste Regierung den im Sommer ausgelaufenen Handwerkerbonus fortzuführen. „Unsere Klein- und Mittelbetriebe haben den Konjunktur-Turbo noch nicht gezündet. Daher ist der Handwerkerbonus für unsere Betriebe so wichtig – und die heute von Professor Schneider veröffentlichen Zahlen zeigen, wie wichtig eine Maßnahme ist, die dazu beiträgt, reguläre Aufträge zu forcieren und das Pfuschertum damit zu bekämpfen“, so die Obfrau. 

Ohne Rechnung kein Anspruch auf Gewährleistung

Pfusch sei in der Mehrzahl der Fälle für den Auftraggeber „ein echter Pfusch“, denn ohne Rechnung gibt es auch keinen Anspruch auf Gewährleistung. Verlierer sei aber nicht nur der Auftraggeber sondern auch der Staat. Denn nach Berechnungen von Schneider gehen durch nicht abgeführte Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge bis zu 3,5 Mrd. Euro pro Jahr verloren, das Pfuschervolumen wird mit rund 19,3 Mrd. Euro beziffert. „Pfusch gefährdet Betriebe und Arbeitsplätze. Gewerbe und Handwerk ist Arbeitgeber für 729.000 Menschen und knapp der Hälfte der heimischen Lehrlinge. Damit die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben, müssen die Lohnnebenkosten gesenkt werden, denn dann wird Pfuschertum unattraktiver“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK697/US)

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