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Scheichelbauer-Schuster: Modernisierung der Lehrberufe auf gutem Weg 

Gewerbe und Handwerk bewertet Lehrberufspaket positiv – KMU als größter Lehrlingsausbildner stärker in der Vermittlung von Lehrlingen aus überbetrieblicher Ausbildung unterstützen

Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
© WKÖ

„Die Modernisierung der Lehrberufe in Österreich ist auf gutem Weg. Gewerbe und Handwerk begrüßt die durchgängige Digitalisierung der Lehre. Die Lehrberufe sind am Puls der Praxis und werden daher laufend an neue Entwicklungen angepasst. Das ist die Stärke der dualen Ausbildung in Österreich“, betonte heute, Mittwoch, Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk. So habe man intensiv die Neuausrichtung der beiden die Sparte betreffenden Lehrinhalte, nämlich jenen der Friseure sowie der Prozesstechnik, begleitet um ein modernes Berufsbild nach den Maßgaben des digitalen Technikeinsatzes zu entwickeln. 

Durch praxisorientierten Einsatz berufliche Erfahrung sammeln

Die ebenfalls im Lehrberufspaket der Bundesregierung enthaltene Maßnahme, Lehrlinge in überbetrieblicher Ausbildung über ein Pflichtpraktikum verstärkt in die betriebliche Praxis zu bringen, wertete Scheichelbauer-Schuster als „richtigen Ansatz“, weil nur durch den täglichen, praxisorientierten Einsatz im Betrieb ausreichend berufliche Erfahrung gesammelt werden könne. „Hier wünsche ich mir, dass in der Vermittlung insbesondere kleine und mittlere Betriebe zum Zug kommen werden. Dies wäre eine erfolgversprechende und sehr positive Maßnahme um dem Fachkräftemangel in jenen Betrieben schrittweise entgegen zu treten“, so die Obfrau abschließend. (PWK819/us)

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