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Scheichelbauer-Schuster: KMU benötigen praktikable, einfache Lösungen! 

Keine neuen Belastungen durch Papamonat und Karfreitags-Regelung 

Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
© WKÖ

„Die sich eintrübende Konjunktur, die Diskussionen rund um Karfreitag, Papamonat und Steuerreform machen den Rucksack für unsere KMU nicht leichter. Unsere Betriebe wünschen sich klare Regelungen, die auf die Bedürfnisse einer klein- und mittelbetrieblich strukturierten Wirtschaft Rücksicht nehmen. Wir wünschen uns praktikable Lösungen, die von den KMU einfach anzuwenden sind und sie entlasten“, betonte heute, Dienstag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ, Renate Scheichelbauer-Schuster. In Handwerk und Gewerbe beträgt die durchschnittliche Betriebsgröße 3,3 Mitarbeiter. „In dieser Betriebsgröße fällt es den Unternehmen sehr schwer, über einen Zeitraum von 4 Wochen auf eine Fachkraft zu verzichten. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es – abgesehen von den zusätzlichen Kosten – gar nicht möglich, hier einfach Ersatz zu planen“, so Scheichelbauer-Schuster. 

Im Hinblick auf die anstehende Neuregelung des Karfreitags verweist die Obfrau auf die jüngst kolportierten WIFO-Zahlen, die von 400-600 Millionen Euro an Kosten und einer entsprechend geringeren Wertschöpfung ausgehen: „Hochgerechnet auf Handwerk und Gewerbe würde der Karfreitag als zusätzlicher Feiertag alleine in unserer Sparte rund 80 Millionen Euro kosten und damit eine immense Belastung darstellen“. 

Maßvolles Vorgehen bei Neuregelungen

„Auch wenn die Konjunktur im europäischen Vergleich weiter robust erscheint, sind unsere Betriebe zuletzt nur um rund 1,1 Prozent gewachsen. Die rund 230.000 Betriebe sollten daher keinem Stresstest unterzogen werden, sondern anstehende Neuregelungen sollten maßvoll angegangen und Entlastungsmaßnahmen so gesetzt werden, dass sie unsere Betriebe zum richtigen Zeitpunkt in einem gutem Ausmaß nutzen können“, spricht sich die Gewerbe-Obfrau angesichts der aktuellen Debatte um eine Senkung des Spitzensteuersatzes für eine nachhaltige Entlastung von Arbeitnehmern und Selbständigen bei der Lohn- und Einkommenssteuer aus: „Das entlastet Betriebe, stärkt die Nachfrage und ist ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort.“ (PWK092/us) 

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