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Scheichelbauer-Schuster zu Gewerbeordnung: Qualität und Qualifikation haben sich durchgesetzt 

Auftrag bleibt Bemessungsgrundlage bei Nebenrechte – Reform ist gute Entscheidung für den heimischen Standort

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„Die Reform der Gewerbeordnung bringt für die heimischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe eine neue Basis, was die Ausweitung der Nebenrechte betrifft. Dass der Auftrag weiterhin als Bemessungsgrundlage dient, ist eine richtige Entscheidung die wir begrüßen, denn damit besteht weiterhin Rechtssicherheit für Betriebe, Konsumenten und öffentliche Auftraggeber“, betonte heute, Mittwoch, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. 

Wie jüngst dargestellt, hätte die fehlende Definition einer Maßeinheit bei der Ausweitung der Nebenrechte dazu geführt, dass keine Nachvollziehbarkeit gegeben ist, auf deren Grundlage Arbeiten aus anderen Branchen übernommen werden dürfen. Denn während des laufenden Wirtschaftsjahres ist eine Festlegung von Auftragsvolumina in Hinblick auf einen möglichen zu erzielenden Jahresumsatz nicht möglich. Hauptbetroffene Branchen wären hier der Bau und das Baunebengewerbe gewesen sowie der Bereich der öffentlichen Vergabe und der mit dem Vergabeprozess verbundenen Befugnisprüfung. 

Hohe Lehrlingsqualifikation bleibt erhalten

Erfreut zeigt sich Scheichelbauer-Schuster, dass durch die weiterhin bestehende Verankerung der Meisterberufe in der Gewerbeordnung das duale Ausbildungssystem gestärkt und die hohe Qualifikation von Lehrlingen und Auszubildenden gewahrt bleibt. „Der Meister ist Garant für die ausgezeichnete Ausbildungsleistung unserer Betriebe. Qualität und Qualifikation bleiben damit zentraler Baustein der heimischen Wirtschaft“, so Scheichelbauer-Schuster, die darauf verweist, dass auch die Aufwertung der beruflichen Ausbildung Teil des Pakets ist. „Die Lehre ist wieder gefragt, das zeigen erste Daten für die Lehrlinge im ersten Lehrjahr, die wieder im Steigen begriffen sind.  Die Ausbildung unserer Fachkräfte ist der zentrale Faktor am heimischen Wirtschaftsstandort. Wir vermeiden mit dieser Reform jene Auswirkungen, die in Deutschland nach einer weitgehenden Liberalisierung insbesondere im Bereich der Ausbildung – und auch von Lohn- und Preisdumping – eingetreten sind“, so die Obfrau.  

„Wir werden uns ganz genau ansehen, wie sich die Ausweitung der betrieblichen Tätigkeiten in der Praxis darstellt. 80 Prozent der Gewerbe sind nun frei zugänglich, für ein Fünftel wird der Nachweis einer Mindestqualifikation vorgeschrieben. Ein Fünftel, das maßgeblich daran beteiligt ist, dass der heimische Standort über gut ausgebildete Fachkräfte verfügt, weil die Betriebe in die Ausbildung der Jugend investieren. So gesehen ist diese Reform der Gewerbeordnung eine gute Entscheidung für den heimischen Standort“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK088/us)

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