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Scharfe Kritik des Fahrzeughandels an angekündigten Verschlechterungen für Dieselfahrzeuge

Schlechtreden von Dieselmotoren muss ein Ende haben – Ankündigungen tragen nur zur Verunsicherung von Konsumenten und Betrieben bei

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Die jüngsten Aussagen von Bundesminister Andrä Rupprechter in Richtung nicht näher benannter Verschlechterungen für Dieselfahrzeuge stoßen beim Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auf scharfe Kritik: „Solche Aussagen tragen nur zur Verunsicherung der Konsumenten bei. Es ist auch schlicht falsch so zu tun, als wären das Automobil oder Dieselfahrzeuge im Besonderen die Alleinverursacher von Feinstaub und Stickoxyden“, betont Josef Schirak, Sprecher des Fahrzeugeinzelhandels im Bundesgremium Fahrzeughandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Österreich hat im Vergleich zu vielen anderen Ländern der Welt einen sehr modernen Fuhrpark. In puncto Umweltfreundlichkeit und Sicherheit rangieren wir mit an vorderer Stelle.“

Der Sprecher des österreichischen Fahrzeugeinzelhandels verweist einmal mehr darauf, dass motorischer Feinstaub im großen Stil derzeit vor allem durch den erhöhten Einsatz von Split und Streusand produziert wird – dies auch, weil viele Städte und Gemeinden ihre Straßen noch immer nicht entsprechend gesäubert hätten. Tatsächlich betragen die motorischen Feinstaubemissionen des Verkehrs lediglich etwa 4 bis 5 Prozent des Gesamtaufkommens, wie wissenschaftliche Untersuchungen in mehreren Großstädten zeigen.

Fahrverbote sind nicht zweckmäßig

Schirak: „Fahrverbote und sonstige Diskriminierungen des Dieselmotors sind weder sinnvoll noch zweckmäßig, um die Umwelt in Bezug auf Feinstaubbelastung und Schadstoffausstoß großartig zu verbessern. Und eine Ankündigungspolitik trägt nur zur Verunsicherung von Konsumenten und Betrieben bei. Es ist höchste Zeit, dass die ‚Diesel-Verteufelung‘ ein Ende hat und endlich wieder Vernunft und Realitätssinn in die Debatte zurückkehren. Die laufend fortschreitende technische Entwicklung wird den Automobilmarkt ohnehin völlig von sich aus regeln – und zwar ohne dass Volksvermögen in Form einer sinnlosen Entwertung des Fahrzeugbestandes im Bereich von Dieselfahrzeugen vernichtet wird.“ (PWK256/SR)

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