th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Saisonale und konjunkturelle Schwankungen erfordern flexible Lösungen 

Gleißner: Jeder Betrieb, der im Wettbewerb steht, muss flexibel agieren können

Mit Verwunderung reagiert man in der Wirtschaftskammer Österreich auf den jüngsten Vorschlag der AKOÖ, Betriebe mit höheren Versicherungs-Zahlungen zu belasten, die auf Saisonschwankungen reagieren müssen. „Der Wirtschaftsstandort Österreich ist seit jeher – bedingt durch Klima und Alpen – vor allem in den großen Bereichen Bau und Tourismus stark witterungsabhängig. Dazu kommt, dass eine moderne Wirtschaft massiven Konjunkturschwankungen unterliegt. Dies ist weder neu, noch ungewöhnlich und hat nichts mit Kosten-Vermeidungsstrategien zu tun, welche die AK OÖ den Betrieben unterstellt“, hält Rolf Gleißner, stv. Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der WKÖ, fest.

Hat ein Unternehmer, der im Wettbewerb steht, zu wenige oder keine Aufträge, muss er in irgendeiner Form seine Kosten reduzieren - sei es durch Flexibilität in der Entlohnung, in der Arbeitszeit oder im Beschäftigtenstand. „Dies gehört zum betriebswirtschaftlichen Einmaleins“, so Gleißner.

„hire & fire“-Vorwurf völlig unhaltbar

Der heimischen Wirtschaft „hire & fire“-Methoden vorzuwerfen, ist unhaltbar und völlig unangebracht, wie allein der Blick auf die Krise 2008/09 zeigt: Damals gab es im Gegensatz zu anderen Ländern in Österreich keine Kündigungswellen. Die heimischen Unternehmen haben mit Arbeitszeitmaßnahmen, Aussetzungen, etc. versucht, die Beschäftigten zu halten und haben damit eben auf hire & fire verzichtet. 

Gleißner: „Die Betriebe haben ihre Verantwortung ganz klar wahrgenommen. Dafür gebührt ihnen Anerkennung, keine Kritik. Und: Dabei sollte man ihnen nicht auch noch Prügel in den Weg werfen“, sagt der WKÖ-Experte mit Verweis auf die stetige Weigerung der Arbeitnehmerseite, dringend nötige Arbeitszeitflexibilisierungen zu ermöglichen. „Es ist geradezu zynisch, Personalschwankungen in den Betrieben zu kritisieren, wenn man es der Wirtschaft gleichzeitig verwehrt, diese saisonalen oder konjunkturellen Schwankungen mit Flexibilität zu begegnen.“ (PWK822/PM)

Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Today

EU-Today vom 24. Juni 2019

Topinformiert:  Mahrer: Österreichs Unternehmen profitieren überdurchschnittlich von Horizon 2020 +++  Strategische Agenda der EU: Europa muss Wettbewerbsfähigkeit steigern, Innovationspotenziale entfesseln und Digitalisierung als Chance statt als Bedrohung sehen  mehr

  • News
Arbeitszeit

WKÖ-Experte Gleißner: Österreichische Arbeitszeiterfassung entspricht den EuGH-Vorgaben 

EuGH-Urteil hat keinerlei Auswirkungen auf österreichisches Arbeitsrecht. Hierzulande werden Arbeitszeiten ohnehin lückenlos aufgezeichnet mehr