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SV-Reform: Leitl begrüßt Beibehaltung der Selbstverwaltung 

Die Selbstverwaltung hat sich bewährt, sagt WKÖ-Chef Christoph Leitl – Effizienzpotenziale jetzt nutzen   

WKÖ-Präsident Christoph Leitl
© WKÖ

Wirtschaftskammer Österreich-Präsident Christoph Leitl sieht die bevorstehende Sozialversicherungs-Reform auf einem guten Weg. Dass die Reform für weniger Bürokratie und schlankere Strukturen in der Verwaltung, zu optimierten Leistungen für die Versicherten bei gleichen Beiträgen und auch zu einer Reduktion der Lohnnebenkosten führen soll, wird vom WKÖ-Chef ausdrücklich begrüßt. Ebenso deutlich begrüßt er die Beibehaltung der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung: „Die Selbstverwaltung hat sich grundsätzlich bewährt, Effizienzpotenziale und Verbesserungsmöglichkeiten werden wir im Zug der Reform aber nutzen. Wenn die Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern als Zahler des Systems weiterhin die Verantwortung tragen sollen, dann ist das jedenfalls zu begrüßen.“ 

Mehr Kostenwahrheit

Dass die AUVA erhalten bleiben soll, sei ebenso im Sinne der Wirtschaft: „Die AUVA spielt eine wichtige Rolle, bei ihr sind rund 3 Millionen Arbeitnehmer, 530.000 Selbständige sowie 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kindergartenkinder versichert, also insgesamt rund fünf Millionen Menschen. Faktum ist aber, dass wir im Zug der Reform in der AUVA mehr Kostenwahrheit brauchen, wenn es um eine faire und gerechte Bezahlung der Behandlung von Arbeits- und Freizeitunfällen geht“, sagt Leitl. (PWK358/DFS)

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