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Rund zwei Drittel der Gastronomen für Beibehaltung der geltenden Raucherregelung 

Pulker: Ergebnis der repräsentativen Umfrage ist klarer Auftrag an Regierungsverhandler, derzeitige Regelung beizubehalten

Kaffeehaus-Tisch
© WKÖ

Das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des unabhängigen EYETT Marketingforschungsinstitutes im Auftrag des Fachverbandes Gastronomie zeigt eine deutliche Präferenz der Branche für die Beibehaltung der derzeit gültigen Regelung zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie. Demnach sprechen sich 63 Prozent der österreichischen Gastronomen für die Beibehaltung der Regelung aus. Dieser Wert ist über die vergangenen Jahre konstant geblieben, was der Vergleich einer Umfrage des market-Institutes vom Juni 2009, also sechs Monate nach Inkrafttreten der Regelung, beweist.

Aktuelle Regelung beibehalten

„Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag an die Regierungsverhandler, die aktuelle Regelung zur Raumabtrennung beizubehalten. Diese hat sich in der Praxis bewährt, aus Sicht der Gastronomen gibt es keinen Grund, davon abzuweichen“ kommentiert der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der WKÖ, Mario Pulker, die Umfrage.

Ausgewogener Kompromiss

Wie die Umfrage zeigt, ist die Zustimmung für eine Beibehaltung im Bereich der Unterhaltungsgastronomie mit rund 72 Prozent besonders hoch. Bars, Pubs, Diskotheken und ähnliche Lokale wären von dem ab 1. Mai 2018 in Kraft tretenden Rauchverbot auch am stärksten betroffen. „Die derzeitige Lösung schafft einen ausgewogenen Kompromiss, der alle unterschiedlichen Interessenlagen bestmöglich berücksichtigt. Es ist bedauerlich, dass die Diskussion um dieses heikle Thema so emotional geführt wird und dabei Sachargumente und Fakten oft in den Hintergrund treten“ so Pulker abschließend. (PWK951/ES)

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