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Roth: Aufschub von US-Strafzöllen für faire und ausgewogene Verhandlungen EU - USA nutzen 

Entscheidung zwar vorerst vertagt, Strafzölle aber noch nicht endgültig vom Tisch - Bei einem Handelskrieg gibt es keinen Gewinner, sondern nur Verlierer

Aufschub von US-Strafzöllen; Verhandlungen EU - USA nutzen
© wkö

"Aufgeschoben ist noch nicht aufgehoben", sagt WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth zur Entscheidung von US-Präsident Trump, die Ausnahmeregelung zur Befreiung von Strafzöllen um einen Monat bis 1. Juni 2018 zu verlängern. "Damit sind Strafzölle von zehn Prozent auf Aluminium und 25 Prozent auf Stahl aus Europa zwar vorerst vertagt. Aber sie sind noch nicht endgültig abgeblasen. Sie schweben weiter wie ein Damoklesschwert über Europas Wirtschaft", so der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, der dafür plädiert, den kommenden Monat für faire und ausgewogene Verhandlungen zu nutzen, um den drohenden Handelskonflikt nicht eskalieren zu lassen.

Im Sinne des Freihandels sollten Strafzölle engültig fallen

Im Sinne eines ungehinderten Freihandels wäre es sinnvoll, wenn das Druckmittel Strafzölle endgültig vom Tisch wäre", sagt Roth. Trump hatte bei der Einführung der Strafzölle für Importe im März ja mehrere Länder befristet ausgenommen, darunter die 28 EU-Staaten. 

Überaus von Bedeutung wäre die endgültige Beilegung des Handelskonflikts der USA mit der EU wegen der Planungssicherheit für die Wirtschaft: "Die Auslandsinvestitionen österreichischer Unternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich von 2008 bis 2016 verdreifacht", so WKÖ-Vize Roth. "Daher ist Planungssicherheit für Projekte der rot-weiß-roten Wirtschaft in den USA unabdingbar", hält er fest.

Abbau von Industriezöllen wäre eine Lösung

Eine Möglichkeit zur Beilegung wäre ein umfassender beiderseitiger Abbau von Industriezöllen - also eine Maßnahme, die schon Teil des bereits teilweise verhandelten TTIP-Freihandelsabkommens ist.

Führen die USA aber - wann auch immer - Strafzölle ein, wird Europa umgehend mit Einfuhr-Zöllen auf bestimmte US-Produkte antworten, um seine Interessen klar zu vertreten.

"Tatsache ist jedenfalls: Bei einem Handelskrieg gibt es keinen Gewinner, sondern nur Verlierer. Er nützt grundsätzlich niemandem, sondern schadet allen“, unterstreicht Roth abschließend. (PWK318/JHR)

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