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Roth zur vorläufigen Anwendung von CETA: ´good news` für Österreichs Wirtschaft

Chancen etwa für heimische Exporteure von Maschinen- und Metallwaren sowie Lebensmitteln

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„Dass es nun zur vorläufigen Anwendung des europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen kommt, sind ´good news´ für die österreichische Wirtschaft“, betonte heute, Mittwoch, WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth, der darauf verwies, dass es sich bei CETA um ein seit Jahren verhandeltes, „gut gemachtes und faires“ Handelsabkommen handle. Denn das Öffnen neuer Märkte über entsprechende Abkommen, in denen die Spielregeln klar verankert sind, führe insgesamt zu mehr Chancen. Roth, der auch Mitglied im Vorstand des europäischen Handelsdachverbands EuroCommerce ist, unterstrich, dass Europa für „freien Handel und gegen Abschottung“ stehe. Österreich - als Wirtschaftsstandort mit einem KMU-Anteil jenseits der 90 Prozent - erhalte mit CETA jedenfalls die Möglichkeit, am kanadischen Markt erfolgreich Fuß zu fassen.

90 Prozent von CETA umgesetzt

Mit dem vorläufigen Inkrafttreten werden nun 90 Prozent von CETA umgesetzt: 98 Prozent aller kanadischen Zölle entfallen, unnötige Bürokratie wird abgebaut, die Auftragsvergabe wird durch die öffentliche Hand geöffnet und die Zusammenarbeit der Europäer mit den kanadischen Behörden verbessert. Noch nicht umgesetzt werden etwa die Bereiche Investitionsschutz und Investitionsgerichtsbarkeit. Dafür ist eine Ratifizierung durch die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten notwendig.

„Gerade für unsere bisher nicht exportierenden KMU ist es oftmals schwierig, im Export Fuß zu fassen, da hohe Zölle und andere Handelshemmnisse den Weg in einen erfolgreichen Außenhandel erschweren. Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Metallwaren aus der Gießereiindustrie sowie Betriebe aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie haben zu Recht große Erwartungen an CETA“, so Roth abschließend. (PWK725/US)

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