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Reisebürobranche begrüßt Vorschlag Brunners für einheitlichen Test- und Impf-Nachweis

WKO-Kadanka: "Brauchen dringend einfache, praktikable und international kompatible Lösungen zur Wiederherstellung der Reisefreiheit"

Sicheres Reisen durch einheitlichen Test- und Impf-Nachweis
© WKÖ

"Wir fordern bereits seit langem einen einheitlichen, praktikablen und einfachen Test- und Impfnachweis, um ein sicheres Reisen wieder zu ermöglichen. Der aktuelle Vorstoß, rasch ein solches Instrument zu entwickeln und einzusetzen, ist deshalb aus unserer Sicht zu begrüßen", kommentiert Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den entsprechenden Vorschlag von Magnus Brunner, dem für Luftfahrt zuständigen Staatssekretär im Verkehrsministerium. 

Kadanka: "Klar ist, dass uns die Pandemie und alle ihre negativen Auswirkungen, noch länger beschäftigen werden und wir dringend einen Modus Operandi finden müssen. Bis zum Erreichen einer ausreichenden Durchimpfung wird es noch dauern, bis dahin können uns regelmäßige Testungen sowie weitere Sicherheitsmaßnahmen als Mittel zur Wiederherstellung der dringend benötigten Reisefreiheit dienen. Damit dies in der Praxis aber auch funktioniert, braucht es einfache und rasche Kontrollen, ob der Reisende vor kurzem getestet wurde oder eventuell schon geimpft ist." 

Kadanka spricht sich für eine Plattform übergreifende Lösung aus, die sowohl über QR-Code am Handy oder gegebenenfalls auch mittels Ausdruck abruf- und kontrollierbar ist. "Ein solches praktikables Modell könnte dann auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der Veranstaltungs- oder Kongressbranche der Weg zu mehr Freiheit sein," betont der oberste Branchensprecher. 

Ganz wesentlich sei es, hier allerdings international zu denken, betont Kadanka abschließend: "Unabdingbar ist jedenfalls, dass digitale (App)Lösungen auch EU-weit und international funktionieren und eine dementsprechende Kompatibilität zu anderen Systemen hergestellt wird. Österreich als Tourismusland im Zentrum Europas darf sich nicht dauerhaft abschotten und ist deshalb dringend auf international kompatible Lösungen angewiesen." (PWK073/ES)

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