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Regierungsprogramm: Bekenntnis zum Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge für alle

Fachverband spricht sich für rasche Umsetzung 2018 aus


pension
© wkö

Die neue Regierung hat sich im Regierungsprogramm klar für den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge als Ergänzung der staatlichen Pension ausgesprochen. Die heimischen Pensionskassen begrüßen dieses Bekenntnis zu einem ganzheitlichen Pensionssystem sehr. Betriebliche Zusatzpensionen ergänzen die Existenzsicherung mittels staatlicher Pension zur Stärkung des Lebensstandards im Alter. Der konkrete Ausbau dieser Zusatzpensionen für alle Österreicherinnen und Österreicher muss 2018 rasch in Angriff genommen werden.

„Das neue Regierungsprogramm gibt Wege vor, das österreichische Pensionssystem mit mehreren Säulen auf eine stabile, nachhaltige Basis zu stellen. Wir begrüßen die Förderung der betrieblichen Altersvorsorge im Sinne der Bevölkerung sehr“, so Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen. „Es wird – auf Grund der langen Vorlaufzeit bei Änderungen – wichtig sein, diese Förderung möglichst rasch in die Tat umzusetzen. Ich bin zuversichtlich, dass die neue Regierung dies im Interesse der Bevölkerung in den kommenden Monaten in Angriff nehmen wird.“

Auch eine aktuelle IHS-Studie belegt, dass Betriebspensionen, die zweite Säule des österreichischen Pensionssystems, eine wesentliche Ergänzung zur staatlichen Pension sind. Der Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge sichert für den/die einzelnen die Erhaltung des gewohnten Lebensstandards und der Kaufkraft im Alter. Im Optimalfall, so belegt diese IHS-Studie, ergibt sich eine zusätzliche Wertschöpfung von bis zu 1,7 Milliarden Euro in zehn Jahren und von bis zu 2.712 zusätzlichen dauerhaften Arbeitsplätzen. (PWK002/JHR)

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