th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte für WKÖ Schritt in Richtung mehr Praxisnähe 

Maßnahmen angesichts des gravierenden Fachkräftemangels längst überfällig –  Generalsekretär Kopf: Behördenvollzug in der Praxis soll verbessert werden

Die Rot-Weiß-Rot-Karte
© WKÖ

„Der Fachkräftemangel ist bereits zu einem schwerwiegenden Problem für die österreichische Wirtschaft geworden. Da es ohne ausländische Fachkräfte nicht gehen wird, ist die Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf die heute im Ministerrat beschlossene Reform. 

Vor allem dass nicht länger bereits bei der Antragstellung ein Wohnsitz in Österreich nachgewiesen werden muss, sorge für wesentlich mehr Praxisnähe. „Dieser Nachweis war ein großes Hemmnis für unsere Betriebe bei der Suche nach Fachkräften. Denn welcher Vermieter schließt mit einem Drittstaatsangehörigen einen Mietvertrag ab, wenn noch gar nicht klar ist, ob diese Person den Aufenthaltstitel überhaupt bekommen wird?“, fragt Kopf.

Verfahrensdauer muss kürzer werden

Den Verbesserungen der gesetzlichen Bestimmungen müssen Kopf zufolge nun aber auch Schritte beim Behördenvollzug folgen. „Viele Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftskammer-Organisation berichten von einem zunehmend restriktiven Vollzug der Rot-Weiß-Rot–Karte. Dazu kommt, dass die Verfahren derzeit viel zu lang dauern. Das wird dem akuten Bedarf der Betriebe nicht gerecht“, kritisiert der WKÖ-Generalsekretär. „Da gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten. Hier hoffen wir, dass die von der Regierung geplante Digitalisierung der Verfahren einiges bewirken wird, sodass der Vollzug der Rot-Weiß-Rot-Karte künftig unbürokratischer und rascher erfolgen kann“, sagt Kopf.

WKÖ für Monitoring-System bei Behörden 

Außerdem schlägt die Wirtschaftskammer zur Beschleunigung und Verbesserung der Verfahren eine Art Monitoring-System vor. Kriterien der Bewertung könnten unter anderem Verfahrensdauer und Zufriedenheit der Antragsteller sein. „Bis dato war die Rot-Weiß-Rot-Karte ein gut gemeintes Instrument, dessen Potential in der Praxis nicht ausreichend genutzt wurde. Durch die nun geplanten Maßnahmen und einen besseren Behördenvollzug kann die Rot-Weiß-Rot-Karte endlich zum Ermöglichungs-Instrument werden und dem Fachkräftemangel etwa bei Technikern und Programmierern oder im Tourismus die Spitze nehmen“, so der Generalsekretär der Wirtschaftskammer. (PWK123/DFS)

von

Das könnte Sie auch interessieren

Christoph Schneider

WKÖ-Schneider: "Betrieben jetzt sichere Rahmenbedingungen geben"

Wirtschaftsbarometer belegt: Stimmung trübt sich ein – Steuerliche Erleichterungen und Senkung der Lohnnebenkosten sind wichtigste Voraussetzungen für Investitionen mehr

Dr. Christoph Schneider

25 Jahre Welthandelsorganisation: Was hat die WTO gebracht, wohin geht sie?

WKÖ-Experte Christoph Schneider im Interview zur Zukunft der Welthandelsorganisation, die am 1. Jänner 1995 ihre Arbeit aufgenommen hat. mehr