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Rabmer-Koller: Zugang zu Finanzmitteln nach wie vor Hürde für Europas KMU 

SMEs4Europe-Kampagne: Zugang zu Finanzierung ist eine Voraussetzung für Investitionen in Innovation und digitale Transformation

SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller
© Philippe Veldeman

Diese Woche setzt der Europäische KMU-Verband SMEunited seine Kampagne für die Europawahl mit einem Fokus auf KMU und Finanzierung fort. „Europa kann seine Wettbewerbsfähigkeit nur steigern, wenn alle Unternehmen den Übergang zu neuen digitalen und nachhaltigen Technologien meistern und auch unsere kleinen und mittleren Unternehmen ihre Innovations- und Digitalisierungsvorhaben finanzieren können“, betont Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited und WKÖ-Vizepräsidentin. Um die digitale Transformation erfolgreich bewältigen zu können, braucht es Investitionen in innovative Technologien, eine hochleistungsfähige Infrastruktur und in Fachkräfte mit den nötigen Qualifikationen für die Arbeitswelt von morgen. Ein leichterer Zugang zu Finanzmitteln ist daher der Schlüssel, um diese Vorhaben auch realisieren zu können.

Da KMU mehrheitlich auch weiterhin auf Bankenfinanzierung angewiesen sind, besteht hier jedenfalls Handlungsbedarf: SMEunited fordert weitere Anstrengungen, um die Fähigkeit der Banken zur Finanzierung der Realwirtschaft zu erhöhen. Zudem bedarf es einer angepassten Regulierung für kleine dezentralisierte Banken: „Es ist nicht gerechtfertigt, die gleichen strengen Vorschriften für internationale Großbanken auf kleine Banken mit weniger komplexen Geschäftsmodellen anzuwenden“, so Rabmer-Koller. 

Entwicklung alternativer Finanzierungsformen unterstützen

Ergänzend zur Bankenfinanzierung braucht es aber auch Finanzierungsinstrumente, die sich auf riskantere Projekte und langfristige Investitionen konzentrieren: „Europa muss die Entwicklung alternativer Finanzierungsformen wie Peer-to-Peer-Kredite und Crowd-Investitionen unterstützen. Dazu braucht es ausgewogene und faire Regelungen, damit diese Märkte wachsen und nachhaltig werden können“, so die KMU-Vertreterin.

Schließlich sollte Europa die Unterstützung für die KMU-Finanzierung im nächsten Mehrjährigen EU-Finanzrahmen fortsetzen. „Das bevorstehende InvestEU-Programm muss der Langfrist- und Risikofinanzierung Priorität einräumen, um die wesentlichsten Hürden der Finanzierung von KMU anzugehen“, fordert Rabmer-Koller. (PWK152/FA)

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