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Rabmer-Koller: Unsere KMU brauchen ein stärker vereintes und zukunftsorientiertes Europa 

SME4Europe-Kampagne zeigt, wie wichtig es ist, Europa für KMU zu gestalten

SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller
© Philippe Veldeman SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller

„Die Europäische Union steht an einem Scheideweg. Die Europawahl wird entscheidend sein - auch für KMU und das Umfeld, in dem sie tätig sind“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum Abschluss der SME4Europe-Kampagne im Vorfeld der Europawahlen. „Die Vision von SMEunited ist es, ein noch stärker vereintes und zukunftsorientiertes Europa für unsere 24 Millionen KMU zu gestalten. KMU schaffen zwei Drittel der Arbeitsplätze und repräsentieren 99,8% der Unternehmen. Europa muss seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen. Dazu brauchen Europas Unternehmen ein Klima, in dem sie erfolgreich starten, wachsen, sich entwickeln und ihre Innovationen umsetzen können.“

Neben der wirtschaftlichen Integration, dem Binnenmarkt mit einheitlichen Regeln anstelle von 28 unterschiedlichen Vorschriften, einem Wegfall von Zöllen und einer gemeinsamen Währung hat die Europäische Union auch dauerhaften Frieden, Stabilität, Sicherheit und Wohlstand ermöglicht. Diese wesentlichen Errungenschaften werden oftmals als zu selbstverständlich empfunden. Tatsächlich profitieren aber alle davon. Nur in einem starken, gemeinsamen Europa, das wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen bietet, können sich KMU optimal entfalten.

Fokus auf praxisnahe und KMU-freundliche Regelungen legen

„KMU bilden den Kern unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind für die Bereitstellung von Dienstleistungen und Produkten für das tägliche Leben der Europäer von entscheidender Bedeutung“, betont Rabmer-Koller. „Sie spielen eine entscheidende Rolle für die soziale Stabilität auf lokaler und regionaler Ebene und für das europäische Sozialmodell.“ Zu den Erwartungen der KMU an die Politik unterstrich sie: „Europa kann nur dann ein besserer Ort für KMU werden, wenn die Politiker nicht nur über die wichtige Bedeutung von KMU sprechen, sondern auch entsprechend handeln. Überbordende Bürokratie und komplexe Regelungen sind ein Hemmschuh für Unternehmen – hier sollte der Fokus mehr auf praxisnahen und KMU-freundlichen Regelungen liegen, damit sich Unternehmer auf ihr Kerngeschäft anstatt auf Verwaltungsaufwand konzentrieren können.“

Europa braucht eine langfristige KMU-Strategie

Wie in der Erklärung von Bukarest anlässlich des Europäischen Unternehmerforums dargelegt, brauche Europa eine langfristige und ganzheitliche KMU-Strategie mit einem umfassenden Aktionsplan und einem Überwachungsmechanismus. „Europa muss noch viel stärker anerkennen, dass der Beitrag der Unternehmer zur Wirtschaft und zur Gesellschaft von grundlegender Bedeutung für eine erfolgreiche Zukunft Europas ist und entsprechend handeln“, so die KMU-Vertreterin abschließend. (PWK265/FA)

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