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Rabmer-Koller: SMEunited wird Europa für KMU gestalten und KMU in Europa stärken 

SMEunited als die starke Stimme für kleine und mittlere Unternehmen in Europa

Ulrike Rabmer-Koller, SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin
© Philippe Veldeman Ulrike Rabmer-Koller, SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin

Auf seiner Generalversammlung am Dienstag beschloss der Europäische KMU- und Handwerksverband UEAPME, Europas Klein- und Mittelbetrieben künftig eine noch kräftigere Stimme in Europa zu verleihen: Mit dem neuen Namen SMEunited und einem zukunftsgerichteten Memorandum für die Europawahl 2019 wird Klein- und Mittelbetrieben größeres Gewicht und mehr Sichtbarkeit gegenüber EU-Institutionen und Interessengruppen in Brüssel verliehen. Oberstes Ziel ist laut Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin von SMEunited und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), „Europa für KMU zu gestalten, KMU in Europa zu stärken“. Bei der Auftaktveranstaltung „Schritte in die Zukunft“ am Dienstagabend präsentierten Ulrike Rabmer-Koller und Generalsekretärin Véronique Willems den neuen Namen und das Memorandum für die Europawahlen 2019. SMEunited betont im Memorandum, dass die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche Zukunft Europas ist. 

"Klein- und Mittelbetriebe sind die Grundlage für Europas Wirtschaft und Gesellschaft."
Ulrike Rabmer-Koller, SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin

SMEunited-Präsidentin Rabmer-Koller erklärte: „Klein- und Mittelbetriebe sind die Grundlage für Europas Wirtschaft und Gesellschaft. Die EU muss das anerkennen, indem sie verstärkt Initiativen setzt, die an die Größe, die Herausforderungen und die Realität der 24 Millionen KMU und Handwerksbetriebe in Europa angepasst sind.“ Europa wird nur in der Lage sein, Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung zu erhalten bzw. zu schaffen, wenn die europäische KMU-Politik von der Analyse ins Handeln übergeht: „Unsere Unternehmen wollen zu einem stärkeren Europa beitragen. Sie können dies jedoch nur tun, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben, Innovationen schaffen und Geschäftsmöglichkeiten nutzen können, die etwa Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft bieten.“ 

Europäische Entscheidungsträger müssen handeln

Europäische KMU und Handwerksbetriebe sind eine maßgebliche Wählergruppe bei den EU-Wahlen 2019. Anstatt über KMU nur zu reden, müssen die europäischen Entscheidungsträger handeln. „Die Stärkung der KMU in Europa ist die grundlegende Botschaft der zehn Prioritäten in unserem Memorandum. KMU müssen mehr denn je bei der Gestaltung der Zukunft der Europäischen Union berücksichtigt werden. Ohne sie geht es nicht!“, so Rabmer-Koller. „Als Triebkräfte des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts brauchen KMU eine unternehmerische Gesellschaft, qualifizierte Mitarbeiter, Finanzmittel für Innovationen und Investitionen, gleiche Wettbewerbsbedingungen und die echte Verwirklichung des Binnenmarktes.“ 

Eine starke Stimme für KMU in Europa

„Um kleinen Unternehmen mehr Sichtbarkeit und eine stärkere Stimme zu geben, haben wir unseren Verband in SMEunited umbenannt. Der Name SMEunited ist ein starkes Signal, dass wir uns weiterhin für das Interesse aller KMU in Europa einsetzen werden, mit dem Ziel, Europa besser für die KMU zu gestalten“, betonte Rabmer-Koller. 

SMEunited (vorher UEAPME) ist der einzige europäische Verband, der mit rund 70 Mitgliedsverbänden aus etwa 30 europäischen Ländern ausschließlich die Interessen der rund 24 Mio. Klein- und Mittelbetriebe vertritt. SMEunited ist europäischer Sozialpartner auf Arbeitgeberseite. (PWK750/FA)

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