th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Rabmer-Koller: KMU sind Grundlage für ein nachhaltiges Europa 

SMEs4Europe-Kampagne: Europas KMU benötigen Fördermaßnahmen für Umstieg auf Kreislaufwirtschaft und CO2-arme Wirtschaftsmodelle

SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller
© Philippe Veldeman SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller

„KMU spielen mit ihren innovativen Technologien eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Europa. Damit sich die Betriebe auch weiterhin in diesem Bereich entfalten können, braucht es einen entsprechenden politischen und gesetzlichen Rahmen in Europa. Ziel ist eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Umwelt zu erreichen“, erklärte SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller. Diese Botschaft steht im Zentrum der 5. Woche der Europawahlkampagne des Europäischen KMU-Verbands SMEunited. Konkret betonte sie als ersten Schritt den Abbau aller Hürden für den Umstieg auf die Kreislaufwirtschaft: „Traditionelle KMU benötigen dazu Information, technische Unterstützung, einen einfachen Zugang zur Finanzierung anfänglicher Investitionskosten sowie für die Aus- und Weiterbildung ihrer Arbeitnehmer.“ 

Rabmer-Koller hob insbesondere das Thema Abfall hervor: „Die Kommission muss die Mitgliedstaaten dazu bringen, eine einheitliche Definition von Abfall anzuwenden. Nur so kann ein realer Binnenmarkt für KMU mit weniger Bürokratie und geringeren Kosten sichergestellt werden.“ Die Chemikalienpolitik müsse für KMU „einfacher, verhältnismäßiger und fairer sein: Wir dürfen nicht in die Falle tappen, einerseits hohe Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutzstandards zu definieren, während auf der anderen Seite an sich umweltgerechte Produktionsstätten auf unserem Kontinent aufgrund von zu vielen bürokratischen Hürden verloren gehen. Die Chemikalienverordnung REACH ist für KMU nach wie vor zu belastend, insbesondere hinsichtlich Kosten und Bürokratieaufwand. Konkrete Maßnahmen unter dem ‘Think Small First‘-Prinzip müssen dringend umgesetzt werden, um diese Situation zu korrigieren.“

Schlüsselfaktor Energiemarkt

Abschließend unterstrich Rabmer-Koller den Energiemarkt als Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Die KMU-Vertreterin sprach sich für eine echte dezentralisierte Energieproduktion basierend auf erneuerbaren Energien aus: „Das würde nicht nur die Energiekosten senken, lokale Arbeitsplätze fördern, den Klimawandel bekämpfen und Europas Energieabhängigkeit verringern, sondern die EU auch zu einem wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Standort machen.“ (PWK178/FA)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer präsentiert die „Agenda EU 2019-2024“

WKÖ-Präsident Mahrer: Vorschläge der Wirtschaft für ein erfolgreiches Europa 

„Europa ist für Österreich Heimat und Heim-Markt“ - EU muss Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen mehr

  • Spik

SPIK - SozialPolitik Informativ & Kurz

Newsletter Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit 5.4.2019 mehr