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Rabmer-Koller: KMU haben von der EU-Integration profitiert – nun brauchen sie zukunftsorientierte Lösungen 

UEAPME-Präsidentin bei EU-Sozialpartnergipfel anlässlich 60 Jahre Römische Verträge in Rom: Mehr Wettbewerbsfähigkeit ist Schlüssel für Wachstum, Jobs und nachhaltige soziale Systeme

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„Europas 23 Millionen KMU haben in den letzten 60 Jahren zweifellos von mehr Europa profitiert. Jetzt steht Europa allerdings an einem Scheideweg – und damit stehen auch unsere Unternehmen vor großen Herausforderungen“, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und Vizepräsidentin der WKÖ, heute in Rom. Rabmer-Koller nimmt am heutigen Freitag an der außerordentlichen Sitzung der EU-Sozialpartner mit unter anderem Ratspräsident Tusk, Kommissionspräsident Juncker sowie dem italienischen Premier Gentiloni zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge teil. „Die längste Friedenszeit in der Geschichte, der weltweit größte Binnenmarkt als Wachstumsmotor und der Euro als zweitgrößte globale Währung stehen auf der Habenseite der EU. Die Herausforderungen von morgen können aber nicht mit dem Denken von gestern bewältigt werden.“

KMU mit weiteren Investitionsanreizen stärken

Die UEAPME begrüßt das von der EU-Kommission kürzlich vorgelegte Weißbuch für die Zukunft Europas als eine erste Orientierung. „Es liegt nicht nur an den Regierungen, die Zukunft der Europäischen Union zu entscheiden. Auch wir Sozialpartner werden diese Herausforderung in Angriff nehmen und Verantwortung übernehmen“, so die Präsidentin. UEAPME wird mit ihren Mitgliedsorganisationen eine KMU-Vision für die Zukunft Europas erarbeiten. Schwerpunkte sind die Vertiefung der Währungsunion, die soziale Dimension und die Zukunft der Handelspolitik, um die wirtschaftlichen Probleme Europas zu lösen. „Europas KMU brauchen weitere Investitionsanreize. Ebenso wichtig – in Europa wie auch in Österreich - sind der konsequente Abbau von Bürokratie, die Modernisierung und Flexibilisierung des Arbeitsrechts sowie weitere Anstrengungen bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs von morgen, insbesondere im Hinblick auf digitale Kompetenzen. Eine Kombination aus diesen Maßnahmen stärkt KMU und schafft ein für alle Unternehmen positives (Investitions-) Umfeld.“

Rabmer-Koller: Europas Einigkeit untrennbar von Wettbewerbsfähigkeit

„Das 60-jährige Jubiläum, internationale Unsicherheiten, Migrationsdruck, neue Sicherheitsfragen, aber auch die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, zwingen uns alle, eine neue Vision für unsere gemeinsame Zukunft zu entwickeln“, so Rabmer-Koller abschließend. „Die politische Stärke und Einigkeit Europas ist untrennbar mit seiner wirtschaftlichen Stärke verbunden. Aus Sicht der KMU müssen Unternehmergeist und private Investitionen in Europa noch viel mehr gefördert werden. Eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas ist nicht nur unerlässlich für Wachstum und Jobs, sondern auch zur Schaffung nachhaltiger sozialer Systeme und zur Verringerung von Ungleichheiten.“ (PWK250/FA)

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