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Rabmer-Koller: KMU bleiben Wachstumsmotor der Wirtschaft, Binnenmarkt daher KMU-fit machen 

Zuviel Bürokratie und der schwierige Zugang zu Finanzmitteln bremsen die kleineren Unternehmen im Wachstum über die Landesgrenzen hinaus

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Der neue KMU-Bericht der Europäischen Kommission bestätigt die überragende Bedeutung von Klein- und Mittelbetrieben für die österreichische und europäische Wirtschaft. 99,8 Prozent aller Unternehmen in Europa sind KMU. Sie beschäftigen 93 Millionen Arbeitnehmer und schaffen 57 Prozent unseres Wohlstandes. Gerade auch in Österreich wachsen KMU stärker als Großbetriebe. Auf der Habenseite kann Österreich insbesondere den Binnenmarkt, Qualifikation und Innovation, Umwelt und Internationalisierung verbuchen.

„Offene Grenzen und ein fairer Wettbewerb sind gerade für Europas kleinere Unternehmen wichtig, um weiterhin Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen Handwerks- und KMU-Verbands UEAPME und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der SME Assembly 2017, der europäischen Leitkonferenz für KMU-Politik. Während der dreitägigen Konferenz diskutieren Vertreter von Klein- und Mittelbetrieben mit europäischen Entscheidungsträgern Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für KMU. „Unsere KMU benötigen optimale Rahmenbedingungen, wozu insbesondere auch ein funktionierender Binnenmarkt gehört – leider ist hier die Realität noch weit vom Ziel entfernt.“

Unternehmergeist muss gefördert werden

„Zuviel Bürokratie, komplexe nationale Steuersysteme sowie der schwierige Zugang zu Finanzmitteln sind die größten Bremsen für unsere KMU in ihrem Wachstum im Binnenmarkt“, so Ulrike Rabmer-Koller. „Wir brauchen konkrete Maßnahmen zur tatsächlichen Verbesserung der Rahmenbedingen für KMU. Unternehmergeist und private Investitionen müssen noch viel mehr gefördert werden. Europas KMU brauchen weitere Investitionsanreize. Ebenso wichtig – in Europa wie auch in Österreich - sind der konsequente Abbau von Bürokratie, die Modernisierung und Flexibilisierung des Arbeitsrechts sowie weitere Anstrengungen bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs von morgen, insbesondere im Hinblick auf digitale Kompetenzen.“ 

„Die politische Stärke Europas ist untrennbar mit der wirtschaftlichen Stärke kleiner und mittlerer Betriebe verbunden. Sie sind der Garant für Wachstum, Jobs und Wohlstand“, so Ulrike Rabmer-Koller abschließend. (PWK908/FA)

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