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Rabmer-Koller: Industrierelevante Trends von morgen schon heute erkennen und zu Chancen für Europa und seine KMU machen

WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller präsentierte beim Treffen der EU-Expertengruppe Industrie in Brüssel die „Trends 2030“

WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller
© WKÖ

Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands, nahm heute, Dienstag, am dritten Treffen der hochrangigen Expertengruppe Industrie 2030 unter Vorsitz von EU-Kommissionsvizepräsident Katainen und EU-Kommissarin Bieńkowska in Brüssel teil. Als einzige Österreicherin und KMU-Vertreterin ist Rabmer-Koller Mitglied der Gruppe und Berichterstatterin für „Trends 2030“. Bei der Präsentation der Ergebnisse, die mit anderen Stakeholdern, einschließlich Gewerkschaften, erarbeitet wurden, skizzierte sie vier Megatrends: (1) Globale Entwicklungen, (2) Innovation und Technologie, (3) Gesellschaft und soziale Dimension sowie (4) ökologische Entwicklung. „Wir müssen heute Maßnahmen setzen und geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um die Trends von morgen und damit verbundene Herausforderungen in Chancen für Europa und unsere Klein- und Mittelbetriebe zu verwandeln“, so Rabmer-Koller.

Protektionismus bedroht industrielle Entwicklung

Zur Entwicklung der Weltwirtschaft verwies Rabmer-Koller auf die wachsende Bedeutung Chinas und den zunehmenden Protektionismus als größte Bedrohung industrieller Entwicklung: „Europa braucht eine starke und gemeinsame Handelspolitik. Offene Märkte mit fairen und ausgewogenen Regeln sind entscheidend für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Industriesektors.“

Akzeptanz für neue Technologien erhöhen

Digitalisierung und künstliche Intelligenz sind laut Rabmer-Koller die zentrale Herausforderung für Europa bei den technologischen Entwicklungen. Sie betonte, dass „die zunehmenden Investitionen in neue Technologien und zugehörige Infrastrukturen Teil einer europäischen Gesamtstrategie werden müssen, um gegenüber unseren globalen Wettbewerbern aufzuholen.“ Die wichtigste gesellschaftliche Herausforderung ist, die Akzeptanz für neue Technologien zu erhöhen, um so Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Positive Entwicklungen werden auch durch mangelnde Qualifikationen gebremst. Rabmer-Koller fordert mehr Anstrengungen, um die Lücke bei den Qualifikationen in Europa zu schließen: „Europa braucht die besten Köpfe und Hände sowie eine stärker unternehmerische Gesellschaft, die Risiken wagt.“

Führende Rolle bei Schlüsseltechnologien ausbauen

Auch wenn sich das Modell der Kreislaufwirtschaft bewährt hat, „gibt es immer noch großes Potenzial, die ökologischen Herausforderungen in wirtschaftliche Chancen zu verwandeln. Dazu muss Europa zusätzliche Anstrengungen unternehmen, seine führende Rolle bei Schlüsseltechnologien und Umwelt Know-how weiter auszubauen“, so die WKÖ-Vizepräsidentin. 

„Alle diese Herausforderungen bieten viele Chancen für die europäische Industrie, wenn wir heute die richtigen Weichenstellungen für morgen und übermorgen vornehmen“, so Rabmer-Koller abschließend. (PWK747/FA)

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