th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Rabmer-Koller: Fachkräftemangel als Hemmschuh für Europas KMU

#SMEs4Europe Kampagne: Veränderungen am Arbeitsmarkt verlangen nach mehr Anerkennung der Berufsausbildung

SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller
© Philippe Veldeman

„Europas Arbeitsmärkte unterliegen raschen Veränderungen und unsere KMU sind mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf digitale Fertigkeiten. Europas KMU suchen dringend nach qualifizierten MitarbeiterInnen“, betonte SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller. Diese Botschaft steht im Zentrum der 7. Woche der Europawahlkampagne des Europäischen KMU-Verbands SMEunited. „Berufliche Aus- und Weiterbildung (Englisch: VET, Vocational Education and Training) bereitet am besten auf die Bedürfnisse des derzeitigen und zukünftigen Arbeitsmarktes vor.“ SMEunited fordert die politischen Entscheidungsträger auf, das Bildungs- und Ausbildungssystem zu reformieren, um allen den Erwerb von soliden Grundfertigkeiten zu erlauben, und in sowohl qualitativ hochwertige berufliche Bildung als auch praxisbezogenes Lernen samt Lehre zu investieren. Darüber hinaus ist der Zugang zu kontinuierlicher Weiterbildung und zu einem ausgebauten Erasmus Programm von großer Bedeutung, um grenzüberschreitende Mobilität zu fördern. 

Bildungssysteme an Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anpassen

„Gezielte politische Maßnahmen auf europäischer Ebene sind dringend notwendig. Die Europäische Union muss auch die Mitgliedsstaaten dazu auffordern, ihre Bildungs- und Ausbildungssysteme zu modernisieren“, so Frau Rabmer-Koller. Das angestrebte Ziel muss sein, die Systeme an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anzupassen. Grundfertigkeiten (schreiben, lesen, rechnen) und Grundkompetenzen (samt digitalem Wissen und Entrepreneurship) müssen von allen erworben werden. Darauf aufbauend sollen vielfältige Bildungssysteme und Lehrausbildungen sicherstellen, dass eine gute Mischung an technischen, digitalen und sozialen Kompetenzen erworben wird. „Die sich ständig ändernden Herausforderungen erfordern auch kontinuierliche Weiterbildung für Unternehmensgründer und Mitarbeiter. Um die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, müssen aber auch die Mitarbeiter bereit für Weiterqualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen sein.“ 

"Unternehmen müssen als Lernorte gesehen werden"

Die Qualität und Attraktivität von Berufsbildungs- und -ausbildungsprogrammen kann nur durch Exzellenz und Innovation auf allen Ebenen erreicht werden. „Wir benötigen Berufsausbildung als Teil der Hochschulbildung, um den Trends des Arbeitsmarktes zu entsprechen,“ betonte die KMU-Expertin abschließend. „Außerdem muss der Ruf von Lehrausbildungen verbessert werden, damit die praktische Komponente attraktiver wird: Unternehmen müssen als Lernorte und insbesondere KMU als einzigarte Lernumgebung gesehen werden.“ (PWK208/FA)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Today

EU-Today vom 14. Mai 2019

Topinformiert: Rat schnürt Bankenreformpaket – Proportionalität wichtig +++ Östliche Partnerschaft: Noch großes Potenzial für Österreichs Betriebe mehr

  • News
Lehrling

Kopf: Unverständliche Ablehnung der Berufsausbildung neu 

Blockade bei Modernisierung der Lehre geht zu Lasten des Standortes mehr