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Rabmer-Koller: EU-Gipfel muss trotz Brexit Zukunftsthemen für KMU angehen 

Gerade wegen Brexit-Unsicherheit muss EU-Gipfel Fortschritte für KMU bei Mehrjährigem Finanzrahmen, Binnenmarkt und Digitalisierung erzielen 

Ulrike Rabmer-Koller, SMEunited-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin
© WKÖ Ulrike Rabmer-Koller, WKÖ-Vizepräsidentin und SMEunited-Präsidentin

„Die Verschiebung der Brexit-Abstimmung im britischen Parlament verstärkt die Unsicherheit für Europas KMU. Unsere KMU brauchen dringend Klarheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU-Verbandes SMEunited und Vizepräsidentin der WKÖ, heute in Brüssel. Im Vorfeld des Europäischen Rates beschloss die Generalversammlung von SMEunited eine Erklärung an die Staats- und Regierungschefs, sich verstärkt für die Anliegen der KMU zu engagieren. „Da die dunkle Wolke des Brexit über Europa hängt, ist es umso wichtiger, drängende Zukunftsthemen für KMU anzugehen und zukunftsorientiert zu lösen.

Investitionen in digitale Skills

Digitalisierung ist zweifelsohne eine der größten Herausforderungen für die europäische Wirtschaft. Damit KMU die Potentiale der Digitalisierung voll und ganz ausschöpfen können, sind neben fairen und transparenten Regeln vor allem Investitionen in digitale Skills und moderne Infrastruktur entscheidend.

Beim Gipfelthema Binnenmarkt stellen immer mehr KMU Fragen nach der Kosten-Nutzen-Relation. „KMU fordern die rechtzeitige und vollständige Umsetzung europäischer Rechtsvorschriften und Entscheidungen in allen Mitgliedstaaten. Wachstumshindernisse für KMU müssen abgebaut werden“, betonte Rabmer-Koller.

"KMU brauchen mehr Mittel und Ressourcen für Investitionen vor allem in Innovation und Qualifikation“
Ulrike Rabmer-Koller, WKÖ-Vizepräsidentin und SMEunited-Präsidentin 

Um die genannten Herausforderungen zu bewältigen, muss der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU Europa wettbewerbsfähiger machen. Europäische Programme müssen einen europäischen Mehrwert bieten und Anreize für die Umsetzung der erforderlichen Reformen schaffen. „KMU brauchen mehr Mittel und Ressourcen für Investitionen vor allem in Innovation und Qualifikation“, so Rabmer-Koller. Sie fordert Fortschritte bei den Verhandlungen über den künftigen MFR und eine rechtzeitige Annahme der künftigen Programme. (PWK863/FA)

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