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Rabmer-Koller: Besserer Informationsfluss bei Kreditvergabe hilft KMU beim Zugang zu Finanzierungen 

UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller begrüßt das europaweite Engagement der Banken und fordert eine rasche Umsetzung auf nationaler Ebene

WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller mit EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis, Daniel Cloquet und Ian Talbot bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit europäischen Banken zur Verbesserung der KMU-Finanzierung
© © EU-Büro/WKÖ WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller mit EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis, Daniel Cloquet und Ian Talbot bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit europäischen Banken zur Verbesserung der KMU-Finanzierung

Europas Bankenverbände und Wirtschaftsverbände unterzeichneten heute in Brüssel in Anwesenheit von EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis eine Vereinbarung über „hochrangige Grundsätze zum Feedback der Banken bei abgelehnten KMU-Kreditanträgen“. Die Einigung und die Zuweisung der Umsetzung an die nationalen Organisationen zeigt die Anerkennung der Subsidiarität und der strukturellen und kulturellen Unterschiede in der KMU-Finanzierung in den Mitgliedstaaten, und ist eine sehr sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden Regelung im EU-Bankrecht, nachdem die Institute den KMU auf deren Wunsch die Bonitätsentscheidung erläutern. Bei der Unterzeichnungszeremonie begrüßte UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller die Verpflichtung aller Bankenverbände, den Informationsfluss für KMU während des gesamten Kreditantrags zu verbessern: „Dies ist ein weiterer wichtiger Erfolg der Aktivitäten des Europäischen KMU- und Handwerksverbandes UEAPME für unsere KMU, der ihnen bei der Aufnahme von Darlehen helfen wird. Jetzt muss der Fokus auf der Umsetzung auf nationaler Ebene liegen, um mit unseren Grundsätzen positive praktische Ergebnisse für Europas KMU zu erzielen.“

„Ich danke allen europäischen Bankenverbänden und unseren Partnern aus den anderen Wirtschaftsverbänden für die konstruktive Arbeit im vergangenen Jahr und für ihr Engagement bei der Unterstützung von KMU bei ihren Kreditanträgen. Das zusätzliche Feedback für KMUs ist ein wichtiges Instrument, um den Prozess der Kreditbeantragung zu verbessern“, betonte Rabmer-Koller.

Ungünstige Bonitätsbeurteilung als Hauptgrund für Kreditablehnung

„Wird ein Darlehensantrag abgelehnt, ist es gerade für KMU sehr wichtig zu verstehen, warum. Dies wird KMU dabei unterstützen, ihre Projekte und die finanzielle Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens zu verbessern und ihnen zeigen, wann ein Darlehen nicht das passende Instrument für sie ist“, so Rabmer-Koller. Gerade für österreichische KMU seien Kredite nach wie vor eine wichtige Finanzierungsquelle. Die aktuelle Finanzierungsumfrage von WKÖ und aws zeigt, dass eine ungünstige Bonitätsbeurteilung ein wesentlicher Grund für Ablehnungen und Kürzungen von Kreditanträgen der KMU ist: jede zweite Ablehnung und Kürzung eines Kredites wird laut den befragten KMU von den Banken mit der ungünstigen Beurteilung der Bonität begründet. 

„Mehr Information kann gerade ihnen helfen, eventuell auf andere Finanzierungsformen auszuweichen, die besser geeignet sind. Projekte, die sonst nicht zustande kommen würden, haben dann doch noch eine Chance. Ich bin dankbar, dass die Kommission dieses Projekt im Rahmen der Kapitalmarktunion initiiert hat, und ich habe Vizepräsident Dombrovskis gebeten, die Umsetzung auf nationaler Ebene zu überwachen und zu bewerten.“ (PWK466/PM)

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