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Rabmer-Koller bei EU-Sozialpartnergipfel: Bedürfnisse von KMU müssen noch mehr beachtet werden 

Europas KMU blicken positiv in die Zukunft, sehen sich aber immer noch mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert

Ulrike Rabmer-Koller beim EU-Sozialpartnergipfel mit den Europäischen Sozialpartnern und Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel
© European Union Ulrike Rabmer-Koller beim EU-Sozialpartnergipfel mit den Europäischen Sozialpartnern und Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel

„Europas KMU blicken laut unserem neuesten KMU Barometer trotz der aktuellen Unsicherheiten durch den Brexit zuversichtlich in die Zukunft,“ erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und WKÖ-Vizepräsidentin, heute in Brüssel beim Europäischen Sozialpartnergipfel mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. „Unsere KMU sind jedoch nach wie vor mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert: Ein unvollständiger Binnenmarkt, rigide Arbeitsmärkte, Fachkräftemangel und fehlende Finanzmittel hindern sie daran, ihr volles Potenzial bei der Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätze zu erreichen.“

Für eine starke EU-Kohäsionspolitik

Die UEAPME setzt sich für einen Ansatz ein, der den Bedürfnissen der KMU viel mehr Rechnung trägt und den nationalen Regierungen und Sozialpartnern viel mehr Verantwortung für Reformen auf nationaler und regionaler Ebene gibt. Eine starke EU-Kohäsionspolitik kann dabei beschleunigend wirken. „Ich habe deshalb heute auch mit dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen Karl-Heinz Lambertz das „Kohäsionsbündnis für eine starke EU-Kohäsionspolitik nach 2020“ unterzeichnet. Mit dieser Unterschrift senden wir ein starkes politisches Signal an die Institutionen auf allen Ebenen: KMU und lokale und regionale Behörden wollen zusammenarbeiten, um die Reformen für die Praxis umzusetzen“, erklärte Rabmer-Koller. 

Fachkräftemangel ist wichtigste Herausforderung

Die wichtigste aktuelle Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt und für das Wachstum ist der Fachkräftemangel. Auch der aktuelle UEAPME KMU Barometer belegt dies: 63 % der befragten österreichischen KMUs sehen den Fachkräftemangel als zunehmendes Risiko für ihren Geschäftserfolg. „Wir fordern eine kontinuierliche Unterstützung für mehr berufliche Bildung und die Anpassung der Qualifikationen an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes. Unsere KMU brauchen Menschen mit technischen und digitalen Fähigkeiten sowie mehr Soft Skills ", betonte Rabmer-Koller. Auch das künftige EU-Budget (Mehrjähriger Finanzrahmen) muss KMU einen besseren Zugang zu Innovation und Kompetenzen ermöglichen.

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