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REACH: Weitreichende Einschnitte bei Verfügbarkeit von Rohstoffen befürchtet 

WKÖ unterstützt Betriebe bei Chemikalien-Registrierung – Frist läuft bis 1. Juni 2018

REACH
© WKÖ

Die EU-Chemikalienverordnung REACH und deren Registrierungspflicht ist maßgeblich dafür, ob ein Rohstoff in Österreich und der EU verwendet werden darf oder nicht. Seit 2008 und bis 1. Juni 2018 sollten laut EU-Schätzungen mindestens 30.000 verschiedene Rohstoffe registriert werden. Die aktuellen Zahlen sind allerdings ernüchternd: Lediglich für rund 17.000 Rohstoffe gibt es derzeit eine solche Registrierung.

Eine verabsäumte Registrierung kann eine ganze Wertschöpfungskette stilllegen. Von einem Tag auf den anderen kann das hunderte Unternehmen treffen, denn nicht jeder Rohstoff ist einfach ersetzbar. Eine Prozessumstellung kann Monate oder gar Jahre dauern und ist meist mit immensen Kosten verbunden. 

Betroffenheit reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Industrieunternehmen

Verwender von potenziell kritischen Rohstoffen sind deshalb gut beraten, rasch mit ihren Lieferanten über deren konkrete Situation zu sprechen. Davon betroffen kann sowohl ein kleiner Handwerksbetrieb wie auch ein großes Industrieunternehmen sein. Auch wenn REACH eine Chemikalienverordnung ist, sind davon nicht nur die klassischen Chemiebetriebe betroffen. Die Betroffenheit zieht viel weitere Kreise, besonders jetzt in der Endphase.

Die Vorbereitung einer REACH-Registrierung ist sehr aufwendig und kostspielig. Sie benötigt in der Regel einige Monate Vorbereitungszeit und die Kosten pro Stoff können durchaus bis zu € 500.000,- betragen. Aufwand und Kosten können durch eine rechtzeitige Vorbereitung deutlich gesenkt werden. (PWK044/PM)

Unterstützung für Betriebe

Die Wirtschaftskammer Österreich bietet seit Beginn der REACH-Verordnung in 2007 regelmäßig Unterstützungsmaßnahmen für Betriebe, aktuell etwa:

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