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Qualität im Hochschulbereich steigern – Zugangsregelungen und Finanzierung optimieren

Position der WKÖ

Im österreichischen Hochschulsektor verschwimmen die Profile von öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen zunehmend. Das führt zu Unklarheit bei Studierenden und Arbeitgebern darüber, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen im Rahmen des Studiums erworben werden und ob die Hochschulabsolventin bzw. der Hochschulabsolvent stärker in der Theorie oder in der Praxis verhaftet ist.  

Ziel ist, den österreichischen Hochschulsektor so zu gestalten, dass die höchstmögliche Qualität in der Aus- und Weiterbildung und somit für die Wirtschaft der Fachkräftenachwuchs gesichert ist. 

  • Unter der Leitung des Wissenschaftsministeriums und Einbeziehung der Wirtschaft soll ein gesamthafter Hochschulplan erarbeitet werden, der auch die Profilschärfung der unterschiedlichen Hochschultypen vornimmt, um Transparenz für Arbeitgeber und Studierende zu schaffen. Der Prozess „Zukunft Hochschule“ des Ministeriums ist ein wichtiger und richtiger Schritt dafür.
  • Nach dem Vorbild der Fachhochschulen sollen Zugangsregelungen, Studienbeiträge und studienplatzbezogene Finanzierung auch an Universitäten eingeführt werden, um eine qualitativ hochwertige (Aus-)Bildung gewährleisten zu können.
  • Die Zahl der Studierenden soll so verteilt werden, dass 20 Prozent an Universitäten und 80 Prozent an Fachhochschulen studieren, um ausreichend viele Absolventen von praxisorientierten Studiengängen für die Wirtschaft zu gewinnen.
Die wissenschaftliche Weiterbildung (sogenannte „Weiterbildungslehrgänge“) sollen so ausgestaltet und dargestellt werden, dass es für Arbeitgeber sofort erkennbar ist, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen der Studienabsolventin bzw. dem Studienabsolventen mit dem Lehrgang vermittelt wurden.

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