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Pulker erteilt Vorstoß zur Wiedereinführung der Getränkesteuer klare Absage 

„Tourismus braucht Entlastung und keine Ideen aus der Mottenkiste!“

„Ich verwehre mich entschieden dagegen, dass wieder einmal Politik zulasten der Tourismusunternehmen betrieben werden soll“, erteilte Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dem aktuellen Vorstoß von Gemeindebund Präsident Alfred Riedl zur Wiedereinführung der Getränkesteuer eine klare Absage. Durch die angedachte Wiedereinführung sollten „drohende Mehrkosten durch den Wegfall des Pflegeregresses“ sowie die Tatsache, dass die Gemeinden seit Jahren keine Anhebung der Grundsteuer durchgeführt haben, kompensiert werden. Eine solche Getränkesteuer Neu könnte nach einem Erkenntnis des europäischen Gerichtshofes nur auf die Dienstleistung erhoben werden. Damit wäre ausschließlich das Gastgewerbe in wettbewerbsverzerrender Weise betroffen. 

Die Tourismusbranche habe in den vergangenen Jahren ohnehin bereits enorm unter Steuern- und Gebührenerhöhungen zu leiden, so Pulker. Dies reiche von der Anhebung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen, über starke Verteuerungen bei Entsorgungskosten und Kanalgebühren, der Vergnügungssteuer bis hin zur exzessiven Anhebung bei den Gebrauchsabgaben für Gast-und Schanigärten, beispielsweise in Wien bis auf das zehnfache. Verschärft wird dies noch durch die Ausweitung der steuerlichen Privilegien für Vereine und politische Organisationen zulasten der Gastwirte. „Was wir also brauchen sind Entlastungen und sicher keine Ideen aus der Mottenkiste“, stellt Pulker abschließend klar. 

Fachverband Gastronomie 

Der Fachverband Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt rund 60.000 Gastronomiebetriebe mit über 145.000 Beschäftigten. Mit einem Umsatz von ca. 9,1 Mrd. Euro leistet die heimische Gastronomie einen wertvollen Beitrag zur österreichischen Wirtschaft. (PWK851/ES)

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