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USA: Zweitwichtigster Exportmarkt für österreichische Unternehmen

Besuch von US-Außenminister Pompeo in Wien: Vereinigte Staaten sind Österreichs wichtigster außereuropäischer Handelspartner 

USA
© WKÖ

Wirtschaftliche Streitthemen wie die 5G-Mobilfunktechnik von Huawei und die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 stehen beim Wien-Besuch von US-Außenminister Mike Pompeo auch am Programm. Für Österreich sind die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA von großer Bedeutung, nicht zuletzt da die Vereinigten Staaten nach Deutschland der zweitwichtigste Exportmarkt sind. 

Jahrelanger Boom bis zur Corona-Krise

In den vergangenen zehn Jahren verdoppelten sich die österreichischen Exporte in die USA auf mehr als 10 Milliarden Euro. Durch die Corona-Krise brachen die Importe und Exporte ein: Im Mai sanken die österreichischen Ausfuhren um rund 18 Prozent, die Einfuhren sogar um 30 Prozent. "Viele der österreichischen Firmen brauchen einen sehr langen Atem", sagt Michael Friedl, WKÖ-Wirtschaftsdelegierter in New York, im Gespräch mit der APA. Die österreichischen Unternehmen würden dennoch "mit der Krise pragmatisch" umgehen, weil sie langfristig in den Vereinigten Staaten bleiben wollen. "Die USA sind kein einfacher Markt, aber ein extrem lukrativer Markt", erklärt der Wirtschaftsdelegierte.

Fünf Produktkategorien für zwei Drittel der Exporte verantwortlich

Maschinen und mechanische Geräte, Fahrzeuge, Getränke, elektrische Maschinen und Pharmazieprodukte waren im Jahr 2019 die Hauptexportgüter und machen rund zwei Drittel der heimischen Exporte in die Vereinigten Staaten aus.

Die Unternehmen Andritz, Palfinger, Red Bull, Rosenbauer und voestalpine erzielen wie viele andere österreichische Unternehmen einen großen Anteil ihres weltweiten Konzernumsatzes in den USA. 200 der rund 700 österreichischen Tochterfirmen in den USA haben eine Produktionsstätte vor Ort. Die restlichen Unternehmen sind mit Repräsentanzen und Vertriebsniederlassungen vertreten. Laut Schätzungen der Wirtschaftskammer werden rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von österreichischen Unternehmen in den USA beschäftigt, 60.000 Arbeitsplätze im Inland hängen von US-Investments ab.

Gute Beziehungen trotz USA/EU-Handelsstreit

Der Handelsstreit zwischen den USA und der EU sowie das strittige Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 in der Ostsee haben die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Österreich nicht langfristig beschädigt. Es gebe "gute Kontakte", so Friedl, wie gegenseitige Besuche auf hoher politischer Ebene in den vergangenen Jahren gezeigt haben. "Das ist wichtig für Österreich."

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