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Plastikverpackungen: WKÖ-Umweltexperte für gemeinsamen Weg 

Hervorragende Sammelinfrastruktur - Österreich beim Recycling im EU-Spitzenfeld

Plastikflaschen
© WKÖ

„Österreich ist beim Recycling von Wertstoffen Europameister – gemeinsam mit anderen Ländern sind wir in den diversen Rankings stets im Spitzenfeld zu finden. Wir haben eine hervorragende Sammelinfrastruktur, hohe Akzeptanz der Konsumenten und vergleichsweise niedrige Kosten. Die Konsumentinnen und Konsumenten können zwischen Einweg- und Mehrverpackungen frei wählen“, sagt Stephan Schwarzer, Umweltexperte der Wirtschaftskammer Österreich zur aktuellen Diskussion um PET-Flaschen: „Diesen gemeinsamen Weg wollen wir auch in Zukunft gehen.“

Das österreichische Modell beruht auf dem Zusammenwirken von Handel, Industrie und Recyclingwirtschaft. Dieses ist in der Nachhaltigkeitsagenda festgeschrieben. „Wir verfügen über ein sehr gut funktionierendes System, das u.a. dafür sorgt, dass 3 von 4 PET-Flaschen in Österreich in der getrennten Sammlung erfasst und anschließend fachgerecht recycelt werden“, so Schwarzer. Mit Blick auf den gesamten Recycling-Bereich zeigt sich, dass bisher alle Ziele erreicht wurden, „in wesentlichen Teilen erfüllen wir heute bereits Ziele, die gemäß EU-Vorgabe erst 2025 oder 2030 erfüllt werden sollen“, erklärt der Umweltexperte. 

Wertstoffe als Gesamtthema sehen 

Der WKÖ-Umweltexperte plädiert dafür, das Thema Recycling ganzheitlich zu sehen: „Wir brauchen ein System für Wertstoffe insgesamt, Verpackungen sind nur ein Teil von ihnen.“ Denn auch was Papier, Glas, Folien oder Metalle betrifft, gilt es die Stoffkreisläufe zu schließen und Primärrohstoffe durch Wertstoffe aus den Sammelsystemen zu ersetzen. (PWK136/DFS)

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