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Photovoltaik-Anlagen auf Bundesgebäuden: Nur ganzheitlicher Ansatz sinnvoll 

Elektroindustrie, Elektrohandel und Elektrotechniker begrüßen Schritt in die richtige Richtung, Einzelmaßnahmen ohne umfassende Wirkungsorientierung dürfen ganzheitliches Konzept jedoch nicht ersetzen.

Solarzellen
© unbekannt

"Wir begrüßen jede Maßnahme, in der die öffentliche Hand eine Vorbildrolle bei der Energieeffizienz einnimmt. Für die größtmögliche Wirkung ist eine ganzheitliche und technologieneutrale Betrachtung notwendig. Es darf nicht bei Einzelmaßnahmen bleiben, sondern wir müssen als nächsten Schritt ein Gesamtsystem unter Einbezug der privaten und gewerblichen Sanierung aufbauen", reagiert Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stellvertreter des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, auf die jüngste Forderung der ehemaligen ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger, Photovoltaikanlagen auf allen Bundesgebäuden zu errichten.

"Wir begrüßen den Vorschlag, dass der Bund mit gutem Beispiel vorangeht. Jetzt sollten  die Gebäude als Gesamtes betrachtet werden. Denn es gibt neben Photovoltaik-Anlagen noch viele weitere Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz in den Bundesgebäuden. So leisten Photovoltaik-Anlagen alleine noch keinen ausreichenden energieeffizienten Beitrag, wenn keine Speichersysteme angedacht sind", so Andreas Wirth, Bundesinnungsmeister der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Erst Anfang August präsentierten die drei Fachverbände - Elektroindustrie, Elektrohandel und Elektrotechniker – ein Positionspapier zu Energieeffizienz in der Gebäudesanierung. "Nur ein ganzheitlicher und technologieneutraler Innovationsschub in der Gebäudesanierung kann einen echten Beitrag zu unseren Klimazielen leisten. Dazu schlagen wir die Einführung eines Abschreibungsmodells vor, das die steuerliche Entlastung für private und gewerbliche Gebäudeinvestitionen mit nachweislichen CO2- und Energieeinsparungen vorsieht", erklärt Robert Pfarrwaller, Fachausschuss-Vorsitzender Elektrogroßhandel des Bundesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel. Nur durch finanzielle Anreize könne der Markt für energieeffiziente Technologien nachhaltig belebt werden. "Die energieeffizienten Technologien sind bereits am Markt. Jetzt heißt es, den Übergang hin zu diesen innovativen Gebäudetechnologien intelligent zu gestalten", so Robert Pfarrwaller.


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